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News-Update

Luftverschmutzung in New York könnte bald Rekord-Tief erreichen

Das Coronavirus und die damit verbundenen Einschränkungen im öffentlichen Leben haben auch positive Nebenwirkungen.

Klarer Himmel über New Yorks Central Park
New Yorks Luft freut sich über den wenigen Verkehr in Zeiten der Corona-Krise. iStock / Ingus Kruklitis

Kohlenmonoxidwerte so gut wie halbiert

Die Verbreitung des Coronavirus bewirkt, dass die Menschen aktuell die meiste Zeit zu Hause verbringen. Das hat wiederum zur Folge, dass es deutlich weniger Verkehr gibt als normalerweise.

In New York haben Forscher der Columbia University nun herausgefunden, dass sich die Kohlenmonoxidwerte im Vergleich zu 2019 so gut wie halbiert haben.

Geringster Wert seit 10 Jahren

Rund 35 Prozent weniger Verkehr stellten die Wissenschaftler fest, was zu einem Rückgang von 5 bis 10 Prozent in Sachen CO2-Emissionen führte. Klarer Gewinner der Corona-Krise in New York ist also die Luft.

Es wird davon ausgegangen, dass die Luftverschmutzung im Mai den geringsten Wert seit der Finanzkrise vor zehn Jahren aufweisen könnte. Das hängt letztlich natürlich davon ab, wie lange die Einschränkungen im öffentlichen Leben durch das Coronavirus noch andauern.

Vorübergehende Effekte

Einem Bericht von Unilad zufolge konnten in China und Italien bereits ähnliche positive Effekte auf die Luft festgestellt werden. Allerdings wird vorausgesagt, dass sich diese Verbesserungen wieder "in Luft auflösen", sobald Normalität in den Städten eintritt.

Von einer systematischen Veränderung in die richtige Richtung kann also nicht die Rede sein. Nichtsdestotrotz ist es spannend und lehrreich zu sehen, welche Auswirkungen das Verhalten der Menschen in der Corona-Krise weltweit auf unsere Umwelt hat.

Die Corona-Pandemie

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 12.944 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 294.110 haben sich infiziert (Stand: 23. März 2020).

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