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News-Update

Neue Zahlen: Lufthansa droht Pleite

Das deutsche Luftfahrtunternehmen Lufthansa steht wegen der Coronakrise vor dem finanziellen Kollaps.

Flugzeuge von Lufthansa
Die Lufthansa ist von der Coronakrise schwer gebeutelt (Symbolfoto) GettyImages/Sean Gallup

Lufthansa vor Pleite

Wegen der umfangreichen Corona-Schutzmaßnahmen sind viele Fluggesellschaften weltweit von der Pleite bedroht. Auch die renommierte Lufthansa ist in Schieflage geraten und steht vor einer ungewissen Zukunft.

Düstere Bilanz

Am 23. April hat das Unternehmen seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2020 veröffentlicht. Durch den größtenteils eingestellten Flugbetrieb zeichnet sich ein düsteres Bilanzbild. So düster, dass bereits gemutmaßt wird, dass der deutsche Staat die Kranichairline retten muss.

Einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro in den ersten drei Monaten des Jahres kann auch die einstige Vorzeige-Fluggesellschaft kaum kompensieren.

Rettungsschirm wird vorbereitet

Die Lufthansa-Aktie befindet sich weiter im Sturzflug und ist derzeit auf ihrem tiefsten Stand seit 2009. Mit weiteren Krediten will das Unternehmen vorerst liquide bleiben, aber in den nächsten Wochen erwarten Experten eine Grundsatzentscheidung, die eben auch ein stärkeres Engagement der einzelnen Airline-Heimatländer Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien nicht ausschließt.

Dabei könnte es nach einem Bericht der "Tagesschau" um Bürgschaften, Kredite, stille Beteiligungen oder direkte Staatsbeteiligungen gehen.

Die finanziellen Mittel sollen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes, aus staatlich gesicherten KfW-Krediten und von den Regierungen Österreichs, Belgiens und der Schweiz kommen.

Weder die Lufthansa noch die deutsche Regierung haben die Meldung bislang kommentiert.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 175.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 2.500.000 haben sich infiziert (Stand: 24. April 2020).

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