Corona-Update

Söder: Lockdown wird verlängert

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat in der TV-Talkshow "Anne Will" über eine Lockdown-Verlängerung gesprochen.

Markus Söder
Markus Söder am 25. November 2020 in Berlin Foto: GettyImages/ Pool

Am 29. November 2020 hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder offen über die Wahrscheinlichkeit einer Verlängerung der aktuell geltenden Lockdown-Maßnahmen gesprochen. Dabei wurde eines deutlich: Eine Ausweitung des Beschränkungszeitraums ist für den CSU-Spitzenpolitiker unausweichlich.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Söder: Lockdown wird verlängert

Der 53-Jährige sagt bei seiner Zuschaltung in die TV-Sendung: "Was mich am meisten bestürzt, ist, dass über die Zahl der Todesfälle so wenig diskutiert wird in Deutschland." Und weiter: "In den nächsten zwei Wochen müssen wir ein Update machen und im Zweifelsfall aus dem Verlängern und Vertiefen ein Mehr an Vertiefen machen!"

Dann spricht Söder über die Vereinbarungen vom 25. November 2020 und deren Folgen für die Bevölkerung in Deutschland: "Wir haben den mildesten Lockdown in Europa. Ich hätte mir etwas mehr vorstellen können, aber wir haben vereinbart, das einheitlich zu machen. Das Ergebnis ist auch, dass es länger dauern wird."

Einheitliche Entscheidung mit Tücken

Damit spielt Markus Söder direkt auf die Verhandlungen vom vorigen Mittwoch an. Dabei stand im Vordergrund, eine möglichst einheitliche Lockdown-Strategie für ganz Deutschland zu entwickeln.

Die Vorstellungen diesbezüglich waren aber bei den 16 Länderchefs und Kanzlerin Merkel dermaßen uneinheitlich, dass ein milder Kompromiss gefunden wurde, der nun maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass die Maßnahmen wohl weit über das bisherige Enddatum (20. Dezember 2020) hinausgehen.