Vor der Auslöschung Letztes Foto: Hier stirbt das letzte männliche Breitmaulnashorn

Tobias | Männersache 07.03.2018

Das letzte männliche Nordafrikanische Breitmaulnashorn ist schwer krank. Mit seinem Tod könnte das Aussterben seiner Art besiegelt sein.

Breitmaulnashorn Sudan liegt im Sterben
Foto:  Getty Images / Carl de Souza

Breitmaulnashörner sind die größte Gattung der Nashornfamilie. Doch es steht nicht gut um ihren Fortbestand. Das Nordafrikanische Breitmaulnashorn namens Sudan ist das letzte männliche Exemplar seiner Art. Leider ist es schwer krank und leidet. Damit es sich nicht weiter quält, spielen Tierärzte mit dem Gedanken es einzuschläfern.

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Sudan lebt zusammen mit zwei Weibchen in Kenia in einem sicheren Gehege. Mit Gewehren bewaffnete Ranger bewachen die Tiere. Aufgrund des Lebens in Gefangenschaft werden die Weibchen nicht schwanger. Ein Desaster für die Spezies.

Während 1960 noch mehr als 2.000 Nordafrikanische Breitmaulnashörner existierten, dezimierte sich ihre Zahl bis 1984 auf gerade mal 15 lebende Exemplare.  

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Wenn Sudan stirbt, ist das Schicksal seiner Spezies besiegelt. Einmal mehr hat es der Mensch geschafft, eine majestätische Kreatur auszugerotten.

Skrupellose Wilderer schießen die Nashörner ab, um ihnen dann die Hörner abzusägen. Der Rest des leblosen Tiers wird tot zurückgelassen. Auf dem asiatischen Schwarzmarkt erzielen die Hörner Rekordsummen.

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