Corona-Update

Krasse Corona-Maßnahme: Senator will für Kontrollen in Wohnungen eindringen

Andy Grote, Innensenator von Hamburg, hat angekündigt, zur Eindämmung der Corona-Pandemie notfalls auch Wohnungen kontrollieren zu wollen.

Andy Grote
Will zur Eindämmung der Corona-Pandemie notfalls auch Wohnungen kontrollieren: Hamburgs Innensenator Andy Grote Foto: imago images / Chris Emil Janßen

Krasse Corona-Maßnahme angekündigt

Die Corona-Pandemie hält Deutschland weiterhin in Atem. Die einzelnen Bundesländer versuchen mit unterschiedlichen Maßnahmen, der Krise Herr zu werden. In Bayern führte man jüngst z. B. eine "Dunkelrote Warnstufe" ein.

In Hamburg wiederum hat Innensenator Andy Grote von der SPD nun seinerseits ein drastisches Vorgehen angekündigt.

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Kontrolle von Privatwohnungen

Nachdem der Hamburger Senat eine Sondersitzung zur Besprechung der Corona-Lage abhielt, ließ Grote verlauten, dass ab dem 26. Oktober 2020 Beschränkungen privater Treffen gelten sollen – und dass man notfalls sogar Wohnungen kontrollieren wolle, um zu überprüfen, ob die Regelungen eingehalten werden.

Diese besagen, dass sich nicht mehr als zehn Personen aus zwei Haushalten privat treffen dürfen. Wo es zukünftig Hinweise gibt, dass mehr Personen oder Haushalte zusammengekommen sind, wird die Polizei der Sache nachgehen. Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen gelten als Ordnungswidrigkeit, die mit einem nicht näher bekannten Bußgeld belegt wird.

Sonderfall Familien

Die Verschärfung der Corona-Verordnung soll laut Grote jedoch nicht dazu führen, dass in Hamburg flächendeckend Privatwohnungen kontrolliert werden. Außerdem: Liegen familiäre Beziehungen vor, dürfen sich weiterhin mehr als zwei Haushalte zusammenfinden.

Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Kontaktbeschränkungen eingehalten werden und die weitere Verbreitung des Coronavirus dadurch eingedämmt wird!