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News-Update

Krass: Rentner fährt stumpf durch Parkhausmauer - und dann nach Hause

Es geschieht mitten in Oldenburg. Ein 79-jähriger Rentner stellt sein Auto tagsüber in einem Parkhaus ab. Als er abends ausparken will, kommt es zu hollywoodreifen Szenen.

Abkürzung durch die Mauer
Rabiat: Parkhaus-Abkürzung durch die Mauer. Foto: Polizei Oldenburg

Die Mauer muss weg

Nomen est Omen. Wenn der Platz, an dem das Parkhaus steht, schon Waffenplatz heißt, was soll da noch Friedliches bei herauskommen?

Das denkt sich offensichtlich auch ein Rentner, der dort seinen Wagen geparkt hat. Er steigt ein, schaltet in den Vin-Diesel-Modus und durchbricht mit Schmackes die vor ihm befindliche Parkhausmauer.

Er stürzt etwa 1,50 Meter tief, beschädigt dabei seinen BMW und andere geparkte Autos, von der pulverisierten Parkhausmauer ganz abgesehen.

Zurück bleibt ein Trümmerfeld
Zurück bleibt ein Trümmerfeld Foto: Polizei Oldenburg

Nur nichts anmerken lassen

War was? Der Fahrer hat die Ruhe weg, beantwortet diese Frage trotz der Trümmerlandschaft um ihn herum offensichtlich mit "Nein" und … fährt nach Hause!

Dort fällt das Malheur aber auf, als der Sohn des Unfallfahrers den sehr in Mitleidenschaft gezogenen BMW entdeckt. Erst jetzt wird die Polizei verständigt.

Bilanz des Ausparkversuches

Im Parkhaus wird die Geschossdecke, ein Begrenzungspfeiler und ein daneben abgestelltes Auto beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Zusätzlich dürfte das Auto des Unfallverursachers wahrscheinlich einen Totalschaden erlitten haben.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den rabiaten Ausparker eingeleitet und dessen Führerschein eingezogen.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei unter 0441/790-4115 in Verbindung zu setzen.