Gesundheits-Update

Krankschreibung-Online: So funktioniert die Krankmeldung per Mail

Eine Krankschreibung online zu beziehen wird immer mehr zum Regelfall - nicht allein wegen der Coronapandemie. Wir sagen ihnen, was ihr bei der Online-Krankschreibung unbedingt beachten müsst.

Arzt am Computer
Online Krankschreibungen sind immer mehr im Kommen (Symbolfoto) iStock/Rostislav_Sedlacek

Krankschreibung-Online: So funktioniert eine Online-Krankschreibung

Schon vor Ausbruch der Coronapandemie galt die Einführung einer elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch das Bürokratieentlastungsgesetz III, das der Bundestag am 18. September 2019 abgesegnet hat, als beschlossene Sache .Das heißt für den Patienten: Arbeitsunfähigkeitsdaten können künftig digital angefordert werden.

Dadurch werden Unternehmen und Mitarbeiter entlastet, zudem wird viel Papier gespart, denn bislang erfolgte eine Krankmeldung des Arbeitnehmers immer noch über den berühmten "Gelben Schein" vom Arzt.

Im Folgenden beantworten wir die wichtigsten Fragen zu der Thematik.

Wie funktioniert eine Online-Krankmeldung?

Voraussetzung für eine Online-Krankschreibung ist der Besuch einer ärztlichen Sprechstunde. In Coronazeiten ging dies einzig über eine Videosprechstunde oder das Telefon. Letzteres ist seit Mai 2020 nicht mehr möglich. In der Sprechstunde schildert der Patient dem Arzt seine Symptome und der Mediziner entscheidet anschließend über eine Krankschreibung.

Diese kann dann online ausgestellt werden und wird anschließend direkt aufs Handy oder in Form einer Mail an den Patienten versendet. Die Krankmeldung muss dann ebenfalls per Mail an den Arbeitgeber weiterleitet werden.

Was ist AU-Schein?

AU-Schein heißt nichts anderes als Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder Krankschreibung, die eine vom Arzt diagnostizierte Einschränkung beim jeweiligen Arbeitnehmer feststellt, welche ihn oder sie am Erbringen der Arbeitsleistung hindert.

Aus dem plastischen Schein wird bei der Online-Krankschreibung allerdings ein digitaler Datensatz.

Kann sich der Arzt weigern mich krank zu schreiben?

Der Arzt kann aufgrund seines Berufsrechts eine Krankschreibung verweigern, wenn er der Ansicht ist, dass der vorstellige Patient durchaus arbeitsfähig ist.

Krankschreibung-Online: Verschiedene Anbieter auf dem Markt

Aktuell gibt es unterschiedliche Unternehmen auf dem Markt, die mit einer App das Komplettprogramm aus Sprechstunde, Diagnose und Krankschreibung anbieten. KRY ist beispielsweise ein europaweit agierendes Gesundheitsunternehmen aus Schweden, welches seit 2014 am Markt ist. Es bietet den Patienten mit der KRY-App digitale Arzttermine per Video inklusive Diagnose und Beratung. Bei Bedarf stellen die Ärzte auch Rezepte, Krankschreibungen und Überweisungen aus.

Neben KRY gibt es vergleichbare Online-Dienstleister wie beispielsweise teleclinic oder au-schein.de.

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