News-Update

Konzertveranstalter Eventim: Tickets nur noch an Geimpfte

Konzertveranstalter CTS Eventim will die zukünftige Ticketvergabe für Veranstaltungen an eine Corona-Impfung knüpfen.

Open-Air Konzert mit mega Stimmung
Open-Air Konzert mit mega Stimmung (Symbolbild) Foto: iStock / skynesher

Konzerte nur für Geimpfte

Ticketverkäufer CTS Eventim hat verkündet, dass er in Zukunft plane, nur Coronageimpfte an seinen Veranstaltungen teilnehmen zu lassen.

"Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen", bestätigte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Klaus-Peter Schulenberg.

Scannen den Impfpasses

Schulenberg verstehe die Bedenken gegenüber einer Impfung, hofft aber auch, dass die weltweit minimalen Nebenwirkungen des Vakzins bei den Impfskeptikern zu einem Umdenken führen.

Die technischen Voraussetzungen für eine entsprechende Überprüfung habe CTS Eventim bereits geschaffen. So könnten Konzertveranstalter auf Systemen von Eventim zurückgreifen, die Impfausweise lesen können.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Keine Impfplicht

Die Bundesregierung betont noch immer, dass es keine Impfpflicht gibt und auch keine geplant sei.

In Brüssel allerdings einigten sich alle EU-Mitgliedsstaaten erst vor Kurzem darauf, ein EU-Impfzertifikat einzuführen, das Auskunft über den Zeitpunkt der Impfung und den injizierten Impfstoff geben soll.

Im Rahmen eines TV-Interviews am 2. Februar ließ Bundeskanzlerin Angela Merken zudem durchblicken, dass Impfverweigerer mit Einschränkungen rechnen könnten: "Dann muss man vielleicht Unterschiede machen und sagen: Wer das nicht möchte, der kann bestimmte Dinge vielleicht nicht machen."