Grausame Traditionen Dieser Indianer-Stamm pflegte bestialische Rituale

Redaktion Männersache 06.12.2017
Konyak Naga: Dieser indische Indianerstamm ging jahrhundertelang auf Kopfjagd
© instagram/trupalpandya

Die Tradition, menschliche Schädel bei der Kopfjagd zu erbeuten, ist angeblich seit vielen Jahrhunderten ausgestorben. Für diesen Indianer-Stamm lebt dieser dunkle Brauch allerdings weiter.

Der Stamm der "Konyak Naga" in Indien dekorierte die Wände seiner Behausungen mit den Schädeln seiner Feinde. Außerdem die Indianer Schmuck, um zur Schau zu tragen, wen sie getötet haben.

Obwohl diese verstörenden Rituale mittlerweile der Vergangenheit angehören, ist die markerschütternde Geschichte des Stammes noch immer sehr präsent.

Stammesmitglied Luhbong Wang hat mit Fotograf Trupal Pandya über die düsteren Legenden seines Volkes gesprochen:

"Früher haben wir die Köpfe unserer Feinde an den Wänden unserer Häuser aufgehängt. Das dürfen wir heute nicht mehr. Also haben wir sie durch die Schädel von Tieren ersetzt, die wir töten, um unsere Familien zu versorgen.

Köpfe waren für uns das, was Geld für eure Generation ist. Sie brachten uns Respekt ein und steigerten die Chancen, ein gutes Mädchen zu heiraten. Unsere Tattoos symbolisierten unsere Leistungen bei der Kopfjagd."


Pandya verbrachte eine Woche bei den "Konyak Naga", um auf Bildern festzuhalten, wie der uralte Indianerstamm in der heutigen Zeit zu leben pflegt.

Bei seiner Recherche erfuhr er unter anderem, dass Ching Kum – ein 86-jähriger ehemaliger Kopfjäger –  den letzten menschlichen Schädel 1990 erbeutete, als sich sein Volk im Krieg mit dem Chang-Stamm befand.

Der Anführer des Stammes – Panpha – hat zu seinen Lebzeiten demnach vier menschliche Köpfe erbeutet und tut sich laut Trupal schwer damit, mit den Veränderungen in seiner Gesellschaft klarzukommen:

"Sie lebten für eine sehr lange Zeit ein extrem abgeschiedenes Leben, da die Konyak eine autarke Gemeinschaft waren, die ihr eigenes Essen, ihre eigene Kleidung und ihre eigenen Waffen herstellte.

Sie besitzen sehr einfache Einrichtungen. Wenn jemand etwas spezielles benötigt, muss er für zwei Stunden bergabwärts in eine Stadt namens Mon fahren."

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Das Leben der einst gefürchteten Krieger ist deutlich zivilisierter geworden. Ein Attribut, das sie dir modernen Gesellschaft allerdings nicht zuschreiben wollen.
 

"Wir haben früher im Monat vier oder fünf Menschen für unsere Rechte getötet. Heutzutage tötet ihr tausende, aber verurteilt die Kopfjagd vergangener Tage", gab ein Stammesmitglied gegenüber Trupal zu Protokoll.

Ein Standpunkt, der - ohne Mord in irgendeiner Form gutheißen zu wollen - aktuell durchaus nachvollziehbar ist.

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