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Schicht im Schacht

Ko Similan: Warum auf der Trauminsel niemand mehr übernachten darf

Das Eiland ist der Inbegriff von exotischem Mega-Urlaub: Tauchen, wandern oder einfach nur faul am Strand liegen und auf das kristallklare Wasser hinausschauen und sich abends in einen der feudalen Bungalows zurückziehen. Herrlich. Vorbei!

Strand von Ko Similan
Strand von Ko Similan Foto: iStock / tupikov

Denn jetzt ist die Insel Ko Similan für Übernachtungsgäste gesperrt. Die vorhandenen Bungalows werden bereits rückgebaut. Schicht im Paradies-Schacht.

Thailand profitiert zwar stark vom Tourismus, aber irgendwann ist dann auch eine Grenze überschritten. Fand zumindest der Chef der zuständigen Meeresschutzbehörde, Thon Thamrongnawasawat.

Er ordnete an, dass zukünftig nur noch Tagesgäste die Insel betreten dürfen. Im Prinzip ist also noch das volle Touri-Programm möglich, aber abends müssen alle wieder runter von der Insel.

So wurde ihr der eigene Erfolg zum Verhängnis, als aus dem Geheimtipp das "Geheim" verschwand.

Thailand hat in letzter Zeit bereits mehrere andere Touristen-Locations komplett dichtgemacht, so zum Beispiel den Strand von Maya Bay auf der Inselgruppe Phi Phi, um die dortigen Korallenbänke zu schützen.

Bekannt wurde jener Strandabschnitt durch den Film "The Beach" mit Leonardo di Caprio.

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