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Kleber zu stark: Klimaaktivist muss aus Asphalt geflext werden

Ein Klimaaktivist der "Letzten Generation" hat sich so fest an einer Straße festgeklebt, dass er aus dem Beton herausgeflext werden musste. Die Details.

Polizist versucht, die Verklebung eines Klimaaktivisten mit Seife zu lösen
Polizist versucht, die Verklebung eines Klimaaktivisten mit Seife zu lösen Foto: IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Am Freitag (9. Dezember 2022) blockierten Aktivist:innen der Klimaprotestbewegung "Letzte Generation" im Bereich der Mainzer Alicenbrücke den Verkehr, indem sie sich an einer Straße festklebten.

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Der verwendete Klebstoff eines 38-jährigen Mannes - angeblich eine Mischung aus Sand und Sekundenkleber - war dabei so stark, dass seine Hand samt Asphalt von Bauarbeitern herausgeflext werden musste.

Bohrhammer statt Lösemittel

Normalerweise reicht Lösemittel, um die Aktivist:innen von der Straße zu bekommen. In diesem Fall brauchte es einen Bohrhammer.

Die Straße wurde direkt im Anschluss an die Befreiung des Mannes repariert, während wütende Autofahrer:innen darauf warteten, weiterfahren zu können. Im Netz machten sich wiederum zahlreiche Menschen lustig über die Aktion.

Gemischte Reaktionen

"Dieser King sieht einfach aus wie ein neuer Villain aus Spider-Man", heißt es beispielsweise auf Twitter. Oder auch: "Oh, jetzt auch Diebstahl von Straßenbelag. Na, ist ja für einen guten Zweck."

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Erwartungsgemäß gab es darüber hinaus etliche Kommentare negativer Natur, aber auch die Aktion befürwortende Stimmen. Laut einem Bericht von "RTL" wurde gegen die Aktivist:innen ein Strafverfahren wegen Nötigung eingeleitet. Außerdem werde geprüft, ob diese den entstandenen Schaden tragen müssen.

Ob der 38-Jährige mittlerweile gänzlich vom Asphalt an seiner Hand befreit wurde, wissen wir nicht.

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