Viral-Update

"Popeye" droht nach Synthol-Infektion die Amputation beider Arme

Wer hätte das gedacht? Nach exzessiven Synthol-Injektionen in seinen Bizeps droht dem Russen Kirill Tereshin die Amputation beider Arme.

Kirill Tereshin und sein Bizeps
Kirill Tereshin und sein Bizeps Foto: Instagram / ruki_bazuki_offical

Spendenbitte zur Rettung des Bizeps

Langsam eskaliert die Bizeps-Situation beim 22-jährigen Kirill Tereshin. Nun wendet sich der Hobby-Bodybuilder an seine Fangemeinde und bittet um Spenden für eine medizinische Behandlung in Europa.

Der Zustand seiner Oberarme würde sich immer weiter verschlechtern und um eine mögliche Amputation seiner Arme zu verhindern, muss er sich unters Messer legen.

"Im Moment sind meine Arme in einem schlechten Zustand und röten sich. Ich habe eine Spendenaktion gestartet, um einen Arzt in Europa aufzusuchen, dessen Behandlung etwa 3 Millionen RUB (42.267 Euro) kostet", zitiert Ladbible den 22-jährigen Russen.

Synthol-Injektionen in den Oberarm

Seine grotesken Oberarme hat Kirill exzessivem Missbrauch von Synthol zu verdanken. Dieses Gemisch verschiedener Öle wird oft von Bodybuildern zur optischen Vergrößerung der Muskeln benutzt. Das Öl wird unten den Muskel gespritzt und hebt diesen an. Der Effekt kann einige Monate anhalten.

"Um eine solche Größe zu erreichen, muss man sich ganze Liter in die Arme spritzen. Ich tat es und bekam ein Fieber von bis zu 40 Grad, ich lag im Bett und fühlte mich, als würde ich sterben – aber dann war alles gut", zitiert Unilad den Internet-"Popeye".

Risiken und Gefahren

Der Vorteil von Synthol-Injektionen ist der optische Gewinn von Muskeln. An Kraft gewinnt man allein dadurch aber nicht. Ohne ein entsprechendes Training verpuffen die Muskeln wieder schneller, als Kirill zur Spritze greifen kann.

Die Risiken hingegen sind nicht zu unterschätzen: Embolien, Herzinfarkte und sogar dauerhafte Gehirnschäden können die Folgen sein.

In Kirills konkretem Fall kam es zu einer Gewebefibrose gefolgt von einer Nekrose. Seine Ärzte warnten ihn schon vor Monaten, dass sein Gesundheitszustand ernsthaft beeinträchtigt sei.

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