True Story Kim Jong-un erklimmt einen Berg und kontrolliert dabei das Wetter

Redaktion Männersache 13.12.2017
Nordkoreas Diktator Kim Jong-un
© getty images

Der Diktator Nordkoreas Kim Jong-un ist ein Mann der Tat. Ein Charismatiker, ein Mann des Volkes, für den kein Hindernis unüberwindbar ist, kein Berg zu hoch und auch kein Wetter zu schlecht – so zeigt es zumindest die nordkoreanische Propaganda.

Wie die staatlichen Medien in Nordkorea berichteten, hat ihr allseits geliebter Diktator den heiligen Berg Paektu bestiegen – ganze 2.774 Meter. Dabei trug er stilsicher seinen schwarzen Mantel und farblich abgestimmten Anzugschuhe - perfektes Outfit eines Gipfelstürmers.

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Die staatliche Presseerklärung glorifiziert ihren Anführer weiter: "Als Kim Jong-un auf den Gipfel stieg und durch dichten Schnee ging, zeigte sich im Schneesturm des Dezemberwinters plötzlich ein beispiellos schönes Wetter, das seine majestätische Gestalt in Szene setzte."

Der offensichtliche Grund, warum es unerwartet sonnig wurde, war, dass der Berg dem "Kommandeur, der das Wetter kontrolliert" ein  "warmes Willkommen" bescheren wollte. Natürlich erklimme der Diktator regelmäßig den Berg Paektu, wie eine weitere Zeitung berichtet, aber nur selten gäbe es ein so schönes Wetter dort.

Wir haben keine Zweifel an der Geschichte. Um sich von dem rhetorischen Säbelrasseln mit US-Präsident Donald Trump zu erholen, hat Kim Jong-un den winterlichen Berg erobert und ist dabei von den Witterungsbedingungen unbeeinflusst geblieben – naja, er kann das Wetter ja auch steuern. Wir hören Trump jetzt schon "Fake News!" rufen.

Subtile Propaganda sieht irgendwie anders aus.

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