Skandal KiKa: BH-Beitrag sorgt für Empörung

Redaktion Männersache 29.01.2018
Jungen lernen wie man einen BH öffnet
© KiKa

Vor Kurzem erst machte der öffentlich-rechtliche Kinderkanal mit seinem Busen-Memory-Spiel Negativschlagzeilen, nun sorgte ein Online-Beitrag zum Thema "BH öffnen" erneut für heftige Kritik.

Das Brüste-Bingo für Kinder kam beispielsweise beim Deutschen Staatsbürgerinnen-Verband gar nicht gut an, wie in einem Bericht der B.Z. nachzulesen ist. Neuen Wirbel entfachte jetzt ein Beitrag, in dem drei männliche Teenager mit Migrationshintergrund dazu aufgefordert werden, einer Schaufensterpuppe namens Tiffany unter dem Motto "Geht nicht, gibt's nicht." den BH zu öffnen.

Erhöhung der Gebühren? Öffentlich-rechtliche Sender fordern mehr Geld

Erhöhung der Gebühren? Öffentlich-rechtliche Sender fordern mehr Geld

Für Inge Bell, ihres Zeichens Vorstand der größten deutschen Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes, ein absolutes No-go. Ihrer Ansicht nach werden Jungs durch den Beitrag bereits im Kindesalter dazu ermutigt, Mädchen an die Wäsche zu gehen. "Und es signalisiert Mädchen schon im Kindesalter, dass Jungs ihnen an die Wäsche gehen dürfen", wird Bell in einem Bericht der BILD zitiert.

Die ARD will den Rundfunkbeitrag erhöhen

ARD will die Rundfunkgebühren erhöhen

Weiterhin sieht die Frauenrechtlerin rassistische Zeichen, weil die Protagonisten offensichtlich einen Migrationshintergrund aufweisen und so der Eindruck vermittelt würde, eben solche Jungs bräuchten Nachhilfeunterricht beim Öffnen von BHs. Den Beitrag hat der Kinderkanal mittlerweile von seiner Website entfernt, doch das Medienecho hallt sicher noch eine Zeitlang nach.

Mehr Skandale:
Skandal-Video: Polizist eskaliert bei Verkehrskontrolle
Ryanair-Skandal: Passagiere filmen junges Pärchen beim Sex

Tags:
Copyright 2018 maennersache.de. All rights reserved.