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Kiel: Tornado spült Menschen ins Wasser

In Kiel wütete am Mittwochabend ein Tornado, der mehrere Menschen ins Wasser spülte. Vier Menschen sind schwer verletzt. Die Details.

Tornado
Das Bild eines Tornados (Symbolbild) Foto: Imago / Robertharding

Es war gegen 18 Uhr, als ein Tornado über die Uferpromenade von Kiel zog. Einige Ruderer wurden von herumliegenden Teilen verletzt, als sie versuchten, zwei Boote aus dem Wasser zu retten.

Andere wurden von dem starken Wind ins Wasser gezogen, wie die Feuerwehr vor Ort berichtet.

Vier Schwerverletzte

"Sie sind vollständig durcheinander gewirbelt worden und dabei sind auch Leute ins Wasser gefallen", so die Feuerwehr. Angaben des Spiegels zufolge habe es insgesamt vier Schwerverletzte gegeben. Drei weitere Menschen sind mittelschwer verletzt.

Der Tornado traf nicht nur die Uferpromenade, auch mehrere Hausdächer mussten nach Schäden abgedeckt werden. Der Einsatz von 60 Helfern wurde nach zwei Stunden beendet.

"Nicht vorherzusehen"

"So etwas ist absolut nicht vorherzusagen", sagt Sebastian Wache von WetterWelt der Nachrichtenagentur dpa. Zu dieser Jahreszeit seien Tornados nicht ungewöhnlich.

Die Bilder aus Kiel erinnern an Ostfriesland, als Mitte August ein Tornado ebenfalls viele Schäden verursachte. Schwerverletzte gab es damals nicht.

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