News-Update Kenia führt Todesstrafe für Wilderer ein

Redaktion Männersache 24.03.2019

Kenia versetzt Menschenrechtler weltweit in Aufruhr. Der Grund: Die Wiedereinführung einer drakonischen Stafe für Wilderer!

Wilderern geht's an den Kragen
Kenia kämpft für den Erhalt seiner Tierwelt und gegen Wilderer Foto:  iStock / bucky_za, invisiblewl

Kenias Minister für Tourismus und Umwelt, Najib Balala, hatte sich bereits im vergangen Jahr mehrfach dafür ausgesprochen - jetzt ist es soweit. Die Todesstrafe für Wilderer ist offiziell wieder eingeführt worden!

Bisherige Strafen gegen Wilderer seien ineffizient, teilte der Minister mit. Die bisherige Höchststrafe für Wilderer lag bei 200.000 Dollar. Bei Nichtzahlung drohte lebenslanger Freiheitsentzug. Doch das hielt die Verbrecher nicht davon ab, illegal wilde Tiere zu erlegen.

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2017 starb Sudan, das letzte männliche Breitmaulnashorn. Mit seinem Ableben wurde das Ende seiner Art besiegelt.

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Kenias Tourismusbeauftragten erklärten, dass der Trend der Wilderei insgesamt zurückgehe. Das läge zum einen an strengeren Gesetzen als auch an mehr Investitionen für die Erhaltung der Wildnis.

So grausam die Wilderei aber auch sein mag, mit der Todesstrafe stellt sich Kenia gegen die UN, die die Todesstrafe kategorisch ablehnt.

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