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News-Update

Keine Maske auf? Das macht 25.000 Euro, bitte!

Aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen werden die Gegenmaßnahmen jetzt massiv angezogen. Das gilt auch für die Bußgelder bei Verstößen gegen die Hygieneregeln.

Maskenpflicht-Polizeikontrolle
Maskenpflicht-Polizeikontrolle Foto: imago images / xcitepress

Generelle Maskenpflicht

Mittlerweile herrscht in vielen Regionen Deutschlands eine generelle Maskenpflicht. Das bedeutet: Wer sich draußen aufhält, muss eine Stoffmaske oder einen anderen adäquanten Gegenstand tragen, der Mund und Nase zuverlässig abdeckt.

Bisher galt die Maskenpflicht nur für belebte Wege und Plätze. Jetzt gibt es fast keine Ausnahmen mehr. Und es wird auch schärfer kontrolliert. Einzelne Städte haben zudem fast irrwitzige Bußgeldhöhen festgesetzt, um die Maskenpflicht konsequent durchzusetzen.

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Heftiges Bußgeld in Düsseldorf

Düsseldorf zählt dazu. Hier kann es den Maskenverweigerern passieren, dass sie bei einer Kontrolle zu hören bekommen "Sie tragen aus Prinzip keine Maske, obwohl es vorgeschrieben ist? Das macht dann einmal 25.000 Euro, bitte".

Ja. Richtig gelesen. 25.000 Euro. Für einmal Maske nicht aufsetzen.

Im Wortlaut der entsprechenden Verfügung der Stadt Düsseldorf zum Infektionsschutzgesetz heißt es tatsächlich in Bezug auf das vorsätzliche oder fahrlässige Weglassen einer Mund-Nasen-Bedeckung, dass diese Verstöße "mit einer Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro geahndet werden."

150 Euro? Oder 25.000 Euro?

Zum Vergleich: Bisher droht Bürgern, die in Nordrhein-Westfalen von Ordnungskräften ohne Maske angetroffen werden, ein Bußgeld von "nur" 150 Euro.

Etwas blasphemisch könnte man im Düsseldorfer Rathaus nachfragen, ob die Stadtkasse wirklich derart leer ist. Auf der anderen Seite wird sicherlich nicht jeder Maskenverweigerer sofort mit der ganz großen Kelle bearbeitet.

Was zur nächsten Frage führt: Welchen zusätzlichen Blödsinn muss man eigentlich anstellen, um eine derart hohe Strafzahlung leisten zu müssen? Wir fragen für einen Freund.