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Kein Scherz! Döner darf nicht mehr Döner heißen

Es klingt wie ein Scherz, doch in Thürigen darf der Döner nicht mehr Döner heißen.

Döner
iStock/Mike Richter

Kein Scherz! Döner darf nicht mehr Döner heißen

In der thüringischen Stadt Weimar muss der Döner in Zukunft mancherorts Drehspieß heißen. Einzig wenn er nachweislich den behördlichen Vorgaben entspricht, darf die türkische Fleischtasche weiterhin als Döner verkauft werden.

"Drehspieß im Fladenbrot"

Die Stadtverwaltung kontrolliert die Imbisse Weimars diesbezüglich, weshalb jetzt des Öfteren "Drehspieß im Fladenbrot" anstatt eines Döners über die Ladentheke geht.

Die strengen Vorgaben

Bereits im Jahr 1998 wurde in den "Leitsätzen für Fleisch- und Fleischerzeugnisse" des deutschen Lebensmittelbuches festgelegt, dass das Dönerfleisch nur grob entsehntes Schafs- oder Rindfleisch enthalten darf. Dabei sollte der Hackfleisch-Anteil nicht höher als 60 Prozent sein. Zudem dürfen nur Salz, Eier, Gewürze, Öl, Zwiebeln, Milch und Joghurt drin sein.

Die Begründung

Nach Angaben des Weimarer Lebensmittelüberwachungsamts soll die Neuregelung die Kundschaft vor Irreführung und Täuschung bewahren. Ein nicht auszuschließendes Begriffschaos fürchten die Beamten dabei scheinbar nicht.

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