"Batsch! Du H****sohn!"

Kein Knast für Gzuz trotz Schwanen-Klatsche

Gute Nachrichten für Gzuz, Mitgliede der 187 Straßenbande. Der Rapper hatte im Mai dieses Jahres einen Alster-Schwan geohrfeigt, die Tat auf Video aufgenommen und bei Instagram veröffentlicht. Daraufhin hatte ihm die Tierschutzorganisation Peta Tierquälerei vorgeworfen und ihn angezeigt.

Weil Gzuz, der mit bürgerlichem Namen Kristoffer Jonas Klauß heißt, 2017 auch schon gegen einen Supermarktmitarbeiter handgreiflich wurde, verurteilte ihn ein Gericht zu vier Monaten auf Bewährung.

Wäre Gzuz durch das Amtsgericht nun im Fall des geschlagenen Schwans verurteilt worden, hätte das definitiv Gefängnis bedeutet.

Die Amtstierärztin, die sich besagtes Video angeschaut hat, konnte eine Ohrfeige aber nicht zweifelsfrei feststellen. Und so heißt es: Im Zweifelsfall für den Angeklagten. Kein Knast für Gzuz.

Christian Arleth, der Rechtsanwalt, der Peta in diesem Fall vor Gericht vertritt, beurteilt das natürlich anders. Er sieht die "Beweislage dass eine tatsächliche Berührung durch den Schlag stattgefunden hat" als gegeben und das Urteil des Gerichts als "realitätsfremd" an.

Hat Gzuz den Schwan geschlagen? Urteilt selbst, ob das aus dem untenstehenden Video eindeutig hervorgeht.