Von Kampf-Känguru aufgemischt Karma: Känguru prügelt Jäger das Mett aus dem Wirsing

Michael | Männersache 01.03.2018

Es sieht so harmlos und freundlich aus, das karierte Känguru auf den YPS-Heften. Aber wenn seine natürlichen Kollegen im australischen Busch einen schlechten Tag haben, oder – wie in diesem Fall – nicht nur provoziert, sondern mit dem Tode bedroht werden, kommt ihre wahre Natur zum Vorschein. Und dann gibt’s für den Angreifer auf die Zwölf!

Känguru gibt Jäger eine Kopfnuss
Foto:  Joshua Hayden / CNN / Montage Männersache

So geschehen neulich im australischen Hinterland. Vom Täter zum Opfer geraten ist dabei der 19-jährige Joshua Hayden, der sich aus seinem Auto lehnte und gerade auf zwei Kängurus schießen wollte, als ein dritter Beutler auftauchte und dem Schützen eine heftige Kopfnuss verpasste.

Der so Gebeutelte verlor durch diese vehemente Zuführung kinetischer Energie auf seinen Kiefer kurzzeitig das Bewusstsein und musste sich danach von seinem Bruder erklären lassen, was passiert war.

Der kurze Angriff hatte weitreichende Folgen für Joshua. Sein Kiefer war gebrochen, sein Gesicht entstellt und im Krankenhaus wurde ihm erklärt, dass zwar eine OP nötig sei, diese aber durch die massive Schwellung seines Gesichts erst nach einer Wartezeit von zehn Tagen stattfinde könne.

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Erlebt hätten die Brüder ein solches Verhalten noch nicht, sagten sie:

"In all der Zeit, die wir draußen im Busch waren, habe ich davon noch nie gehört. Die Kängurus werden verrückt heutzutage."

Ganz ehrlich? Mag ja sein, dass so etwas bisher nicht passiert ist, aber ist es den Kampf-Kängurus zu verdenken, dass sie sich wehren, wenn sie im Begriff sind, abgeknallt zu werden? Na also. Skippy & Co. sind eben auch nur Menschen.

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