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Corona-Update

Kanadische Forscher: Cannabis könnte vor Corona schützen

Möglicherweise erhöhen bestimmte Wirkstoffe in der Hanfpflanze den Schutz von Zellen gegen das Coronavirus.

Cannabisblüten
Cannabis könnte kanadischen Studien nach vor dem Coronavirus schützen (Symbolfoto) iStock / LPETTET

Erst Nikotin, jetzt Cannabis

Vor ein paar Wochen erst äußerten französische Wissenschaftler die Vermutung, dass Nikotin vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützt – wir berichteten. Jetzt kommt aus Kanada die Meldung, dass das Gleiche für Cannabis gelten könnte.

Die Theorie ist, wie auch Falle des Nikotins, dass bestimmte Wirkstoffe in der Hanfpflanze genau die Zellrezeptoren im Menschen beeinflussen, die vom Coronavirus genutzt werden.

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THC vs. CBD

Verifiziert sind diese Studienergebnisse einem Bericht des Focus zufolge bislang nicht. Sie entstammen laut Dr. Igor Kovalchuck, seines Zeichens Professor für Biowissenschaften an der Universität Lethbridge, aus Forschungsarbeiten zu Arthritis, Morbus Crohn, Krebs und anderen Krankheiten.

Medizinisches Cannabis wird mittlerweile zur Behandlung einer ganzen Reihe von Erkrankungen eingesetzt. Dabei besteht ein entscheidender Unterschied zum Cannabis, das als Genussmittel konsumiert wird.

Medizinisches Cannabis weist keinen hohen Gehalt an THC, dem wichtigsten psychoaktiven Wirkstoff, auf, sondern einen hohen Gehalt an entzündungshemmendem CBD (Cannabinoid Cannabidiol) auf.

Spezielle Cannabis-Stämme

Kovalchuck und Kollegen haben nun spezielle Cannabis-Stämme entwickelt, die ihren Aussagen nach eine Infektion mit dem Coronavirus verhindern können. Sollten sich die Annahmen bestätigen, werden wir selbstverständlich darüber berichten.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 274.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 3.900.000 haben sich infiziert (Stand: 11. Mai 2020).

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