News-Update

Justin Trudeau: Kanada bereitet sich wegen US-Wahl auf "Störungen" vor

Weil die US-Wahl unabhängig davon, wer Präsident wird, äußerst knapp ausfällt, bereit sich Nachbarland Kanada auf "Störungen" vor, wie sein Premier Trudeau durchblicken lässt.

Donald Trump und Justin Trudeau
Donald Trump und Justin Trudeau Foto: Getty Images / Leon Neal

Der Wahnsinn tobt im Süden

Justin Trudeau könnte ganz gelassen nach Süden über die Grenze auf die USA schauen. All dieser teils entwürdigende und hahnebüchene Zirkus, der sich dort abspielt, hat mit ihm und seinem Land nichts zu tun.

Die Kanadier hatten ihre Wahl schon 2019. Die war auch sehr häßlich, mit persönlichen Angriffen auf beiden Seiten und die Aufteilung der Stimmen scheint ebenfalls zu besagen, dass Kanada ein ziemlich gespaltenes Land ist.

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Ruhige Stimmung in Kanada

Aber deswegen Unruhen bewaffneter Milizen und Paramilitärs? Ein politischer Gegner, der diese explosive Mischung noch anheizt, in dem er sich vorzeitig zum Sieger erklärt und widerrechtlich versucht, die noch laufende Auszählung der Stimmen abzubrechen?

Massenproteste, Unruhen, oder ein potenzieller Bürgerkrieg? Davon ist das Land weit entfernt. Weil es aber die USA bei weitem nicht sind, spricht Justin Trudeau davon, dass man besorgt sei, es könnte zu Konflikten kommen.

„Wir alle beobachten die Polarisierung in den USA mit einer gewissen Sorge“
Justin Trudeau, Premierminister Kanadas

Auf Störungen vorbereitet sein

Konkret sprach er vor ein paar Tagen von "Störungen": "Ich denke, dass wir alle auf einen reibungslosen Übergang hoffen oder ein deutliches Ergebnis der Wahl, wie viele Menschen überall auf der Welt. Wenn es weniger deutlich ist, könnte es einige Störungen geben, und wir müssen auf alle Ausgänge vorbereitet sein."

Er ließ allerdings sowohl offen, was er unter Störungen versteht, als auch wie die Maßnahmen aussähen, die Kanada dagegenhielte, wenn es dazu käme. Es bleibt zu hoffen, dass die Welt das gar nicht erst herausfinden muss.