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Stars-Update

J.P. Kraemer: Video bringt Tuning-Legende in Erklärungsnot

Autsch, das ging voll nach hinten los. Weil es voll nach vorn losgegangen ist. Was es mit dieser Aussage auf sich hat, kann uns Kult-Tuner J.P. erklären.

Jean Pierre Kraemer
Jean Pierre Kraemer beim DTM-Lauf auf dem Hockenheimring imago images / Thomas Pakusch

Medien-Profi mit Blackout

Jean Pierre Kraemer, kurz J.P. genannt, ist in der deutschen Tuning-Szene ein Star. Zusammen mit Sidney Hoffmann hat er lange Zeit die Kult-Serie "Die PS-Profis – Mehr Power aus dem Pott" moderiert.

Sein YouTube-Kanal "JP Performance" hat 1,9 Millionen Abonnenten, da sollte man davon ausgehen, dass er Medien-Profi genug ist, um zu wissen, was er vor der Kamera macht.

92 km/h zu schnell

In einem – mittlerweile wieder gelöschten – Video steigt J.P. in einen Porsche Taycan Turbo S, also in die Endstufe des ersten Elektro-Porsche. Dass dieser Wagen eine höllische Beschleunigung aufweist, dürfte klar sein, und dass genau dieser Umstand verlockend für einen Auto-Enthusiasten ist, ebenfalls.

Dennoch gelten natürlich auch für diese Klientel die in Deutschland gültigen allgemeinen Geschwindigkeitsvorschriften. Im Video, dass J.P. über die Schulter schaut, sieht man allerdings klar und deutlich, wie der E-Porsche innerhalb von Sekunden auf bis zu 142 km/h beschleunigt. Innerorts!

Polizei ermittelt gegen J.P.

Zwar wurde das Video ziemlich direkt nach dem Upload wieder gelöscht, aber wie das so ist: Das Internet vergisst nichts. User hatten in der Zwischenzeit Screenshots gemacht und sie in den sozialen Medien geteilt. Angeblich haben einige User sogar Anzeige gegen J.P. Kraemer erstattet, wie T-Online berichtet.

Und deshalb interessiert sich jetzt auch die Polizei für diese Bilder, wie sie auf Nachfrage bestätigt. Was passiert nun mit Bleifuß-J.P.? Die Strafen für dieses Vergehen – immerhin satte 92 km/h mehr als erlaubt – könnten wie folgt aussehen:

  • 680 Euro Geldstrafe

  • 2 Punkte in Flensburg

  • 3 Monate Fahrverbot

Vor allem Letzteres dürfte dem Tuner richtig wehtun, wenn es dazu kommen sollte. Wir bleiben für euch am Ball.

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