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Fußball-Update

Jogi Löw schon bald nicht mehr Bundestrainer?

Die Zeichen verdichten sich, dass Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw seinen noch bis 2022 laufenden Vertrag nicht bis zum Ende erfüllen wird.

Jogi Löw
Bundestrainer Jogi Löw Foto: Getty Images / Maja Hitij

Jogi Löw: Licht und Schatten

Natürlich, er hat große Verdienste um den deutschen Fußball: Joachim Löw, genannt "Jogi". Das Highlight seiner Karriere war sicherlich der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Es gab aber auch schmerzhafte Totalkatastrophen, wie die Folge-WM 2018 in Russland, wo das DFB-Team erstmalig in seiner langen WM-Historie bereits nach der Gruppenphase die Heimreise antreten musste.

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Dienstältester Fußballtrainer

Insgesamt ist Jogi bereits 14 Jahre im Amt und damit der dienstälteste Fußballtrainer der Welt. Er übernahm das Amt von seinem Vorgänger Jürgen Klinsmann nach dem "Sommermärchen", der Heim-WM 2006.

2010 erreichte er mit der Nationalmannschaft das Halbfinale, wo sein Team dann knapp gegen Spanien ausschied. Und 2014 dann, wie gesagt, der Titel.

Bierhoff macht Druck

Seit der Schmach von 2018 konnte die DFB-Elf nicht wirklich mit einer soliden und vor allem beständigen Siegesserie aufwarten.

Zwar hat "die Mannschaft" ihre letzten Spiele wieder gewinnen können, dennoch steht Löw unter Druck, nicht zuletzt aufgrund der jüngsten Äußerungen vom "Direktor Nationalmannschaften" Oliver Bierhoff: "Am Ende des Tages müssen wir alle uns an Ergebnissen messen lassen. Das weiß Jogi auch."

EM als Abschluss der Karriere

Insgesamt scheint ein Wille nach frischem Personal erkennbar zu sein. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Wahrscheinlich ist nach der EM 2021 Schluss für Löw. Wenn er vorzeitig ausscheidet – und unter die Definition fällt alles vor dem Halbfinale –, hat er ohnehin keine Argumente mehr für eine weitere Zusammenarbeit.

Aber selbst beim Gewinn des Titels wäre eine weitere Zusammenarbeit unwahrscheinlich. Zu stark ist offensichtlich der Wunsch nach einem Wechsel, sodass Jogi seinen letzten Triumph wohl dazu nutzen würde, als ein Titel-Sammler, der dann Europa- und Weltmeister-Trainer wäre, abzutreten.