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News-Update

Japan will Smartphone-Zombies verbieten

Sie stellen eine Gefahr für sich und ihre Mitmenschen dar, so die Meinung einer japanischen Stadt, die nun einen Gesetzesentwurf eingebracht hat, der die sogenannten Smartphone-Zombies verbieten soll.

S-Bahn in Japan
Smartphone-Zombies in der japanischen Metro Getty Images / BEHROUZ MEHRI

Gefahr durch Smartphone-Zombies

Die Stadträte der Stadt Yamato in der Präfektur Kanagawa stimmen über ein neues Gesetz ab, welches das Starren auf ein Gerät beim Gehen verbieten soll.

Fällt die Abstimmung im Juni 2020 positiv ausfällt, wird Yamato die erste Stadt des Landes sein, die das Verbot einführt.

Laut Sora News 24 würden die Änderungen, falls beschlossen, bereits am 1. Juli 2020 in Kraft treten.

Bestrafungen bleiben aus

Wer auf drakonische Strafen für die Handy-Zombies hofft (oder sie befürchtet, je nachdem, welchem Lager man angehört) der wird enttäuscht. Denn Strafen soll es nicht geben.

Man wolle mit dem Gesetz vielmehr die Wahrnehmung stärken und zum Beispiel durch Plakate auf die Gefahren hinweisen, so Stadtrat Masaaki Yasumi.

Todesfalle Handy

Eine von Forschern der Universität von Calgary in Kanada durchgeführte Studie ergab, dass Verletzungen im Zusammenhang mit dem Handy auf dem Vormarsch sind und rund einen von 25 Verkehrsunfällen ausmachen.

Laut der in der Zeitschrift BMJ Injury Prevention veröffentlichten Studie sagte die Hauptautorin Dr. Sarah Simmons: "Angesichts der Allgegenwart von Smartphones, sozialen Medien, Apps, digitalen Videos und Streaming-Musik, die die meisten Aspekte des täglichen Lebens infiltriert haben, wird abgelenktes Gehen und Straßenkreuzungen auf absehbare Zeit ein Thema der Verkehrssicherheit sein."

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