Bad Karma Jäger erschießt Jagdkollegen, weil er ihn für Kojoten hält

Redaktion Männersache 28.02.2018

Baptisten Pastor Michael Marsh benutzte einen elektronischen Kojoten-Ruf um die Wildhunde anzulocken – dann wurde er von einem Jagdkollegen erschossen.

Jäger erschießt Jäger
Foto:  Alexander County Sheriff's Office; Facebook / Michael Marsh

Der 26-jährige Geistliche trug für die Jagd in North Carolina am Montag Tarnkleidung. Er kauerte auf dem Boden und versuchte Wildhunde anzulocken. Der Jagdnachbar Ronald Matthew Dunn dachte hingegen, einen echten Wildhund im Unterholz entdeckt zu haben.

Als Marsh sich in der Nähe eines Baumes bewegte, drückte Dunn seinen Abzug und schoss seinem Jagdkollegen zwei Mal in die Brust. "Hör auf zu schießen, du hast mich getroffen", soll  der Angeschossene gerufen haben, wie der Charlotte Observer schreibt.

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Dunn hörte umgehend auf, rief einen Notarzt und leistete Erste Hilfe. Der angeschossene Familienvater wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er seinen Verletzungen. Der 26-Jährige hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.

Während Marsh eine Jagderlaubnis hatte, fehlte dem Todesschützen die nötige Lizenz. Dunn muss sich nun wegen ungewollten Totschlags vor Gericht verantworten. Für Marshs Familie wurde eine GoFundMe-Aktion gestartet, damit sie die Beerdigung und andere Kosten stemmen können.

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