Schnipp schnapp ade Sechs Jahre Haft: Island will Beschneidung bei Jungs verbieten

Tobias | Männersache 19.02.2018
Beschneidung bei Jungs
© Getty Images / Armend Nimani, Sean Gallup

Island könnte das erste europäische Land sein, das die Beschneidung bei Jungs verbietet.

Wie in den meisten europäischen Ländern ist die Beschneidung von Mädchen in Island bereits seit 2005 verboten. Nun soll auch die Beschneidung von Jungen folgen. Der vorgelegte Gesetzesentwurf erfährt Rückendeckung aus allen Parteien.

Die körperliche Unversehrtheit des Kindes soll hierbei im Vordergrund stehen. "Während es definitiv das Recht der Eltern ist, ihren Kindern eine Orientierung in Bezug auf Religion zu geben, darf ein solches Recht nicht die Rechte des Kindes verletzen", heißt es laut SH-Ugeavisen im Gesetzestext.

Bei Juden und Muslimen gehört es zur gängigen Praxis, dass Jungen bereits im Kindesalter beschnitten werden. Wer jedoch aus religiösen Gründen sein Kind einer Beschneidung unterzieht, soll mit bis zu sechs Jahren Haft bestraft werden können.

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Auch auf Twitter gab es viel Zuspruch zu diesem Gesetzesentwurf. "Kinderrechte sollten immer vor der religiösen Freiheit stehen" und man solle so etwas als Erwachsener entscheiden dürfen, denn wir seien in erster Linie Menschen und unsere Religionszugehörigkeit sei, wenn überhaupt, sekundär.

Jüdische und muslimische Führer warnen unterdessen, dass dieses Gesetz nur Antisemitismus und Islamophobie befeuern würde. Gläubige bekämen das Leben in Island unnötig erschwert.

Laut ynetnews gab die Europäische Rabbinerkonferenz das Statement, dass keine staatliche Stelle der Welt Juden davon abbringen könnte, ihr Gebot durchzuführen.

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Oft werden die Beschneidungen nicht von Ärzten, sondern von religiösen Leitfiguren in den heimischen vier Wänden durchgeführt. Dort ist es keineswegs steril, was zu schwerwiegenden Infektionen führen kann. Auch das kritisiert der Gesetzesentwurf.

Aber gerade in Bezug auf die Gesundheit argumentieren die Befürworter der Beschneidung gegen den Gesetzesentwurf bei Twitter. „[Eine Beschneidung] verringert das Risiko, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten zu infizieren.“ Ein anderer Nutzer schreibt, man solle nur medizinische Aufsicht zur Bedingung machen.

Sollte vom Parlament für den Entwurf gestimmt werden, dauert es noch einige Monate, bis er zum Gesetz wird.

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