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Iran will Haustierhaltung bestrafen - aus unglaublichem Grund

Im Iran haben Hardliner einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der vorsieht, die Haltung von Haustieren und das Gassi-Gehen unter Strafe zu stellen.

Hund und Katze beim Schmusen
Hund und Katze beim Schmusen (Symbolbild) Foto: iStock / FamVeld

Viele Tiere gelten im Islam allgemein als "unrein". Deshalb haben Hardliner im iranischen Parlament nach einem Bericht von "Bild" einen Gesetzentwurf vorbereitet, der die Haltung von Haustieren und das Gassi-Gehen unter Strafe stellt.

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Die Polizei versuchte angeblich bereits mehrfach, die Hundehaltung zu verbieten - bislang erfolglos.

Gesetzliches Haustierverbot

Nun soll das Haustierverbot gesetzlich verankert werden - und wer Gassi geht, eine hohe Geldstrafe zahlen. Nach Ansicht des Klerus könnte in der Bevölkerung eine Panik ausbrechen, wenn Haustiere ausgeführt werden.

Darüber hinaus sieht der Gesetzentwurf vor, dass Fahrzeuge, in denen Hunde mitfahren, für drei Monate beschlagnahmt werden. Auch krass: Wohnungseigentümer und Hausbesitzer sollen zukünftig keine Personen mit Hunden oder Katzen mehr als Mieter auswählen dürfen.

Iraner ignorieren Gesetze

Laut einem Bericht von "ntv" glauben Beobachter allerdings, dass die Menschen im Iran das Haustierverbot genauso ignorieren werden wie bisherige Unterbindungsversuche. In den vergangenen Jahren hat der Trend zum Haustier angeblich sogar ordentlich zugenommen, vor allem bei jungen Iranern.

Diese halten sich bekanntermaßen auch häufig nicht an die Gesetze und Zensuren bezüglich der Nutzung von sozialen Medien, die den Hardlinern ebenfalls ein Dorn im Auge sind.

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