Etikettenschwindel

In China dürfen Regenbogenforellen jetzt Lachs genannt werden

Der Lachs, den du gerade isst, kommt dir nicht ganz koscher vor. Das könnte daran liegen, dass es überhaupt kein Lachs ist.

Regenbogenforelle
Regenbogenforelle Foto: iStock / photographer3431

Neue in China eingeführten Regeln besagen, dass nun auch Regenbogenforellen als Lachs gekennzeichnet und national verkauft werden dürfen, berichtet BBC.

Warum jetzt dieser offiziell anerkannte Etikettenschwindel? Medienberichte Anfang des Jahres enthüllten, dass die Regenbogenforelle bereits seit Jahren als Lachs verkauft wird. Und statt die Praxis zu verbieten, ging die Regierung den Weg des geringsten Widerstands und legalisierte diesen Schwindel kurzerhand.

Äußerlich sind die Fisch problemlos auseinander zu halten, ihr rötliches Fleisch aber ähnelt sich sehr. Kein Wunder also, dass nach Berichten des Senders CCTV ein Drittel aller in China verkaufter und als Lachs etikettierter Fische in Wirklichkeit Regebogenforellen aus der Provinz Qinghai sind.

Filet einer Regenbogenforelle
Filet einer Regenbogenforelle Foto: iStock / Thurtell

Die China Fisherie Association versucht die Verbraucher zu beruhigen und versichert, dass die Regenbogenforellen unter Quarantäne-Bedingungen gezüchtet werden und somit kein Grund zur Sorge bestünde.