News-Update

Impfstoff-Hersteller Biontech wurde gehackt

Das hat gerade noch gefehlt: Während in England schon geimpft wird, wird der deutsche Hersteller des Vakzins von Unbekannten gehackt.

EMA und Biontech wurden gehackt
Die EMA und IMpfstoffhersteller Biontech wurden gehackt Foto: imago images / Richard Wareham / Laci Perenyi (Collage Männersache)

Hackerangriff auf die EMA

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ist von Hackern angegriffen worden. Diese konnten sich dadurch Zugang zu Unterlagen des Impfstoff-Herstellers Biontech verschaffen.

Genauer handelt es sich um Dokumente im Zusammenhang mit dem Zulassungsantrag von Biontech und ihrem US-amerikanischen Partner Pfizer.

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Zulassung nicht gefährdet

Beide Unternehmen betonen in einer ersten Stellungnahme, dass ihre eigenen Rechensysteme nicht betroffen seien und bei Pfizer auch keine Patientendaten angefragt werden konnten.

Die EMA bestätigte den Cyber-Angriff auf ihre Rechner, nannte ansonsten aber noch keine konkreten Fakten. Es sei aber garantiert, dass die Attacke keine Auswirkung auf die Prüfungsfristen für den Impfstoff haben werde.

Freigabe wohl Ende des Jahres

Die EMA mit Sitz in Amsterdam ist in Europa für die Zulassung von Arzneimitteln zuständig und damit auch für Impfstoffe.

Bis etwa zum Jahresende sei die Zulassung des Biontech-Impfstoffs zu erwarten, versichert Emer Cooke, die Chefin der Behörde.