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Illegales Autorennen: Raser zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt

An Ostern 2019 wird eine Frau bei einem illegalen Autorennen getötet. Nun ist der Raser zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.

Autofahrer im Tunnel
Illegales Autorennen: Raser wird zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt (Symbolfoto) Foto: iStock/damircudic

Illegales Autorennen: Raser wird zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt

Das Landgericht Kleve hat den 22-jährigen Fahrer jetzt wegen Mordes verurteilt. Er krachte im April 2019 mit überhöhter Geschwindigkeit in das Kleinauto einer unbeteiligten 43-jährigen Verkehrsteilnehmerin, die drei Tage später ihren schweren Verletzungen erlag.

Zweiter Mann verurteilt

Den Fahrer des anderen Autos verurteilte das Gericht zu drei Jahren und neun Monaten Haftstrafe wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge.

Beide Raser hatten sich in Moers bei Duisburg mit ihren rund 600 PS starken Autos in einem Wohngebiet das verhängnisvolle Rennen geliefert und dabei Spitzengeschwindigkeiten von über 160 Kilometern in der Stunde erreicht.

Späte Reue

Am Ende der Verhandlung äußerte der Unfallfahrer sein Bedauern ob der Tragödie. In seinem sogenannten letzten Wort vor dem Urteil sagte er:

„Es tut mir unfassbar leid. Ich möchte es rückgängig machen, aber leider kann ich das nicht mehr“

Der Anwalt der Familie des Opfers gab nach dem Urteilsspruch zu Protokoll:

„Diese Tat hat ein riesiges Loch in diese Familie gerissen“

Dennoch ist eine "der Tat und Schuld angemessene Verurteilung der Täter für die Angehörigen ein wichtiges Element, mit dieser schlimmen Tat fertig zu werden."

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