Wetter-Update Hubschraubereinsatz: Vierköpfige Familie bricht ins Eis ein. Wetterdienst warnt!

Redaktion Männersache 05.03.2018

Am Kleinhesseloher See kam es am Wochenende zu einem Großeinsatz: Eine vierköpfige Familie ist in das Eis eingebrochen. Polizei, Feuerwehr und Wetterdienste nehmen den Vorfall zum Anlass, erneut vor dem Betreten von gefrorenen Gewässern zu warnen!

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Foto:  istock / Chalabala

Es sollte ein idyllischer Sonntagsspaziergang werden, der endete für eine Familie aus Bayern jedoch mit einem Hubschraubereinsatz. Die Eltern und ihre zwei Kinder brachen zwischen ins Eis ein, als sie auf dem Kleinhesseloher See in München zwischen zwei Inseln auf der Eisdecke unterwegs waren.

Glücklicherweise konnte sich die Mutter trotz eisiger Kälte mit ihren Kindern auf eine der Inseln retten. Dem Vater kamen Passanten zu Hilfe, die das Szenario beobachtet hatten. Er wurde auf die Königsinsel gebracht.

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Trotzdem kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr, die mit einem Hubschrauber, Tauchern und Eisrettungsschlitten anrücken musste. Rettungskräfte seilten sich aus der Luft ab, um die Mutter und ihre Kinder zu versorgen, bis Taucher sie auf einem Schlitten zum Ufer transportieren konnten.

Insgesamt zwei Stunden war die Feuerwehr im Einsatz. Glücklicherweise kam die Familie unbeschadet davon – sie konnte nach einer Untersuchung und Betreuung von Rettungskräften nachhause gehen.

Die Familie hatte Glück. Während der Kältewelle der letzten Wochen kam es immer wieder zu Rettungseinsätzen, bei denen Menschen ins Eis eingebrochen waren. Das kalte Wasser stellt eine enorme Belastung und damit Gefahr für den Körper dar. 

Ein Großvater verstarb, als er seinen Enkel aus einem See retten wollte, in Niedersachsen fand eine Passantin eine Leiche – der Mann war wohl in einen Fluss eingebrochen und gefroren.

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Die Vorfälle zeigen, wie gefährlich es ist, gefrorene Gewässer zu betreten. Feuerwehr, Polizei und Wetterdienste warnen daher erneut, die Eisdecke auf Seen oder Flüssen nicht zu betreten – auch wenn diese sicher erscheint, ist sie meist nicht dick genug, um das Gewicht zu tragen. Insbesondere aktuell, wo die Temperaturen wieder milder werden, taut auch die Eisdecke und bricht schnell ein.

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