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"Homo-Kuchen"-Bäckerei gewinnt vor Gericht

Im sogenannten "Homo-Kuchen"-Rechtsstreit hat die Bäckerei Ashers aus Nordirland jetzt einen Sieg vor Gericht errungen.

Urteil im Homo-Kuchen-Fall.
Urteil im "Homo-Kuchen"-Fall. Foto: YouTube/Guardian News

"Homo-Kuchen"sorgt für Aufsehen

Die Besitzer einer Bäckerei in Nordirland haben erfolgreich Berufung im sogenannten "Homo-Kuchen"-Fall eingelegt. Das oberste Gericht des Vereinigten Königreichs entschied, dass die Weigerung der Bäckerei Ashers, einen Kuchen mit einem Slogan zur Unterstützung der gleichgeschlechtlichen Ehe zu backen, nicht diskriminierend sei.

Darum geht es im "Homo-Kuchen"-Fall

Bäckerei Ashers wurde 2014 von einem Aktivisten für die Rechte Homosexueller beauftragt, einen Kuchen mit dem Slogan "Support Gay Marriage" zu backen – die Bäckerei weigerte sich. Es kam zum Rechtsstreit.

"Homo-Kuchen": eine gesellschaftliche Diskussion

Zunächst verloren die Ashers vor Gericht, gingen aber anschließend in Revision. Am 10. Oktober 2018 wurde ihnen schließlich Recht gegeben. Der Prozess soll umgerechnet über 500.000 Euro gekostet haben. Zugleich löste der Rechtsstreit im Königreich eine Diskussion bezüglich Gleichberechtigung von Homosexualität in der britischen Zivilgesellschaft aus.