Das wird teuer

Berliner Schaf-Grillern droht nun Bußgeldstrafe

Nachdem die Grünfläche im Berliner Volkspark Friedrichshain großflächig durch die am Boden liegenden Kohlen zerstört wurde, kommt auf die feiernde Gruppe nun eventuell ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro zu.

Das könnte teuer werden
Das könnte teuer werden Foto: Twitter / Polizei Berlin; iStock / N-sky

Wie wir berichteten hätten die etwa 150 Personen angeblich Ostern gefeiert. Das hielten die Beamten für eher unglaubwürdig, da selbst das orthodoxe Osterfest bereits einen Monat zurückliegt. Aber es wäre ja auch prinzipiell kein Problem gewesen, die Schafe im Park zu grillen.

Einzig die Tatsache, wie das Grillen vonstattenging, störte die Ordnungshüter. Durch die glühenden Kohlen unter den zwölf Schafen wurde die ohnehin bereits trockene Grasnarbe nachhaltig zerstört. Eine Sprecherin des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg teilte mit, man prüfe, ob es sich um eine Ordnungswidrigkeit handele.

Das Ordnungsamt gleiche nun den Fall mit dem Berliner Grünanlagengesetz ab. Zu einem eventuellen Bußgeld käme noch eine Schadensersatzforderung für die verbrannte Grünfläche hinzu.

Fraglich bleibt, ob die Grillenden auch für den Einsatz der ausgerückten Feuerwehr aufkommen müssen, die die glühenden Kohlen im Park löschte. Wer im Park (ganze Schafe, Schweine, etc.) grillen will, muss dies mit einem mobilen Grill tun, bei dem der Rasen intakt bleibt.

Auch die beliebten Einweg-Grills, die in sämtlichen Supermärkten günstig verkauft werden, verbrennen die Wiese nachhaltig. Es ist ein Ärgernis, dass überall in deutschen Parks verbrannte Grasflecken zu sehen sind.

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