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News-Update

Hier müssen Hamsterkäufer jetzt Aufschlag für Klopapier zahlen

Es spielen sich echte Dramen um diese Rollen unscheinbaren Zellstoffs ab: Das Klopapier ist zu einem Wertgegenstand geworden. Es kam sogar schon zu Messerstechereien. Damit will ein Marktleiter jetzt aufräumen.

Leeres Supermarkt-Regal
Leeres Supermarkt-Regal Getty Images / Edward Berthelot

Von Elstern und Hamstern

Vier Dinge sucht Otto Normalverbraucher zurzeit vergebens in den Supermarktregalen: Mehl, Nudeln, Desinfektionsmittel und Toilettenpapier. Um letzteres haben sich schon echte Dramen abgespielt.

So wird mehrfach davon berichtet, dass sich Kunden das wertvolle Gut gegenseitig aus den Einkaufswagen stehlen, wenn gerade nicht hingeschaut wird. Die Hamster werden von Elstern beklaut.

Hamster-Steuer

Ein Rewe-Supermarktleiter in Rengsdorf (Westerwald) will sich das nicht länger mitanschauen. Michael Glück verlangt jetzt de facto eine Hamster-Steuer: Pro Nase gibt es das erste Päckchen Klopapier zum Normalpreis, fürs zweite werden fünf Euro Aufschlag fällig, fürs dritte zehn Euro.

Das soll die hordenden Mengen abschrecken und sicherstellen, dass jeder Kunde eine Chance auf das wertvolle Gut bekommt:

„Wenn jeder sich vernünftig verhält, hätten alle was.“
Michael Glück

Extraeinnahmen für Corona-Helfer

Ansonsten bliebe es weiterhin so, dass nach einer erfolgten Lieferung sämtliches Toilettenpapier innerhalb von zehn Minuten schon wieder ausverkauft sei, wie Glück berichtet.

Mit den Zusatzeinnahmen möchte er Corona-Helfer seines Lankreises unterstützen. Momentan sei allerdings noch kein einziger Cent Zusatz-Steuer geflossen, da ihn noch keine weitere Lieferung Klopapier erreicht habe.

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