Allahu schwulbar! "Allah ist Schwul": YouTuberin wegen Hetze mit Einreiseverbot belegt

Michael | Männersache 26.03.2018

Provokante Aktionen kann man gut finden oder auch kritisieren – eine Sache ist dabei aber gewiss: Es gibt Feedback. So auch in vorliegendem Fall.

Allah ist schwul
Foto:  YouTube/Lauren Southern

Nachdem Lauren Southern, eine selbstproklamierte Aktivistin aus Kanada, im Internet den Spruch "Jesus is gay", also "Jesus ist schwul" gelesen hat, war sie irritiert, dass kein wilder Proteststurm gläubiger Christen entfesselt wurde.

Allah ist schwulYouTube/Lauren Southern

Daraufhin entschloss sie sich zu einen "soziologischen Experiment", wie sie selber sagte. Sie ersetzte einfach Jesus durch Allah und begann, Plakate und Handzettel zu drucken: "Allah is gay", "Allah ist trans".

Diese verteilte sie dann großzügig auf den Straßen Lutons. Nach Angaben des Mirror dauert es naturgemäß nicht lange, bis das "Experiment" erste Reaktionen hervorrief. Sowohl Muslime als auch die Polizei waren "not amused".

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Letztere bat dann Southern darum, die Verteilung zu stoppen, um "eine Situation zu verhindern, die in gewalttätige Aktionen münden könnte." Jetzt wurde Southern an einer erneuten Einreise via Calais gestoppt und mit einem lebenslangen Einreiseverbot belegt.

 

"Allah ist schwul" – Aktivistin mit lebenslangem Einreiseverbot belegt

Was genau Southern eigentlich beruflich macht, konnte nicht ermittelt werden. Vielleicht hält sie sich ja mit provokanten Aktionen, die sie dann an die Medien verkauft, über Wasser. Oder ein faschistoider Sugar Daddy hält sie hinreichend bei der Stange.

Definitiv kann ihr die Teilnahme an einer Aktion vor der libyschen Küste nachgewiesen werden. Mit anderen "far-right"-Aktivisten wollte sie dort die Versuche sabotieren, Flüchtlinge von einem in Seenot geratenen Boot zu retten. Ihr Credo war also auf gut Deutsch: "Lasst sie absaufen"!

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Am Ende dieser Geschichte gibt es nur Verlierer:

  • Lauren Southern, die einfach eine rechte Kuh ist und das auch nicht hinter soziologischen Feldversuchen verstecken kann.
  • Die islamische Gemeinde in Luton und Muslime in ganz England und vielleicht auch weltweit, die in ihren üblichen Beißreflex verfallen sind und sich mal wieder in ihrer Opferrolle suhlen.
  • Die britische Polizei, die möglicherweise komplett d’accord zu ihren Vorschriften gehandelt hat und sich jetzt trotzdem vorwerfen lassen muss, in vorauseilenden Gehorsam verfallen zu sein.
  • Die britische Gesellschaft, die nach dieser Aktion sicherlich nicht spannungsärmer geworden ist.


Wenn man das einmal kurz sacken lässt, kann man prinzipiell nur zu der Erkenntnis kommen, dass eine Gesellschaft komplett ohne Religion vielleicht doch das wünschenswerteste Modell wäre.

Aber diese These ist an sich vielleicht auch schon wieder dazu angetan, heftige Reaktionen auszulösen.

Deswegen an dieser Stelle: Ende.

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