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Serien-Update

Die 10 besten HBO-Serien, die jeder kennen muss

Der amerikanische Pay-TV-Sender HBO hat den Ruf, einige der besten Serien der vergangenen Jahrzehnte gemacht zu haben. Wir stellen zehn HBO-Serien vor, die man kennen muss.

Die besten HBO-Serien
"Band of Brothers", "Veep" und "Game of Thrones" (v.l.n.r.) HBO

Die besten HBO-Serien

HBO, kurz für Home Box Office, ist ein US-amerikanischer Pay-TV-Sender, der vor allem durch aufwendige, spektakuläre und nicht selten abseits des Mainstreams produzierte Serien (und Filme) für Aufmerksamkeit sorgt. Und genau hier liegt der Grund für die hohe Qualität der HBO-Serien.

Der Sender kann es sich leisten, kostspielige, mutige und innovative Produktionen zu realisieren, die beim Zuschauer vielleicht nicht den größten Zuspruch finden. Denn als Pay-TV sind HBO die Abonnenten-Preise der zahlenden Kundschaft gewiss, komplett unabhängig von den Einschaltquoten. Dasselbe Privileg genießen mittlerweile auch zahlreiche Streaming-Dienste wie z. B. Netflix.

Im Folgenden stellen wir zehn HBO-Serien vor, die man gesehen haben sollte. Dabei handelt es sich lediglich um eine kleine (aber feine) Auswahl.

Alle HBO-Serien sind übrigens im Sky-Abo enthalten, über Amazon kann man sie zudem kostenpflichtig streamen.

Die Sopranos

"Die Sopranos" von David Chase gilt als eine der ersten modernen Serien, wie wir sie heute kennen und lieben. Über sechs Staffeln hinweg wird der Zuschauer immer tiefer in Welt des organisierten Verbrechens und die Seele des Tony Soprano (James Gandolfini) hineingesaugt, einem der faszinierendsten TV-Antihelden aller Zeiten.

Darum gehts: Der Mafia-Chef von New Jersey, Tony Soprano, befasst sich mit Problemen aller Art in seinem Privat- und Geschäftsleben, die sich auf seinen Geisteszustand auswirken und ihn veranlassen, professionelle psychiatrische Beratung aufzusuchen.

The Wire

"The Wire" wird oftmals als TV-Äquivalent epischer Literatur bezeichnet. Mit einer enormen Detailverliebtheit widmet sich Schöpfer David Simon den Figuren, ihren Beziehungen zu einander und vor allem dem sozialen Umfeld, in dem sie leben. Eine komplexe und hochintelligente Serie, die vom Zuschauer volle Aufmerksamkeit verlangt.

Darum gehts: Über fünf Staffeln hinweg wird das soziale und gesellschaftliche Gefüge in der Stadt Baltimore aus verschiedenen Perspektiven und Institutionen heraus beobachtet: der aussichtslose Kampf der Polizei gegen den Drogenhandel, die Arbeit der Gewerkschaften, die Mechanismen lokaler Politik, die Struktur von Schulen und die moralische Pflicht der Presse.

Curb your Enthusiasm

Was Larry David als Mit-Erfinder der Kult-Sitcom "Seinfeld" begonnen hat, bringt er mit "Curb your Enthusiasm" auf die Spitze. Larry David spielt eine fiktive Version seiner selbst, einen neurotischen Larry, der sich Tag für Tag mit den absurdesten Konventionen unserer Gesellschaft auseinandersetzen muss. Die Vorlage für die deutsche Serie "Pastewka" mit Bastian Pastewka.

Darum gehts: Er hat alles: eine liebevolle Frau, gute Freunde, eine erfolgreiche Karriere, ein großartiges Zuhause ... Was könnte für Larry David schief gehen? Larry David spielt sich selbst in dieser urkomischen, postmodernen Comedy-Serie, die eine unerschütterliche, selbstironische Darstellung seines Lebens ist.

Band of Brothers

Die zehnteilige Miniserie, produziert von Steven Spielberg und Tom Hanks, zeigt auf erschütternde Weise die Grausamkeit des Krieges. "Band of Brothers" gewann zahlreiche Preise, darunter einen Emmy und einen Golden Globe als beste Miniserie.

Darum gehts: Die Geschichte von Easy Company, der 101. Luftlandedivision der US-Armee und ihrer Mission im Zweiten Weltkrieg in Europa, von der Operation Overlord bis zum V-J Day.

Six Feet Under

Dass bei einer Serie, die sich hauptsächlich mit dem Tod auseinandersetzt, keine gute Laune aufkommt, ist wohl selbsterklärend. Dennoch ist Alan Ball (der das Drehbuch zu "American Beauty" geschrieben hat) mit "Six Feet Under" eine einfühlsame Serie gelungen, die insbesondere durch ihre grandiosen Darsteller überzeugt – und einem der besten Serienenden aller Zeiten.

Darum gehts: Nathaniel Fisher, seine Frau Ruth und ihre Kinder David und Claire betreiben ein kleines Bestattungsunternehmen. Als der Vater stirbt, kehrt der verlorene Sohn Nate Jr. zurück und muss mit David gemeinsam die Trauerfeier vorbereiten sowie das Familiengeschäft fortführen.

Veep

"Veep" von Armando Iannucci ist eine satirische, spritzige und vor Wortwitz nur so überquellende Comedy mit einer fantastischen und mit Preisen überhäuften Julia Louis-Dreyfus ("Seinfeld"). Nach sieben Staffeln war im Mai 2019 Schluss – möglicherweise, weil die politische Realität der USA jegliche Satire überflüssig macht.

Darum gehts: "In der Politik geht es um Menschen", sagt die ehemalige Senatorin Selina Meyer gern. Leider sind die Leute, die Meyer, ein charismatischer und aufstrebender Stern in ihrer Partei, nach ihrer Ernennung zur Vizepräsidentin trifft, nicht ganz so sympathisch, wie sie es erwartet hatte.

Game of Thrones

Keine andere Serie hat in den Jahren ihrer Ausstrahlung einen solchen Hype verursacht wie "Game of Thrones". Die Serie von David Benioff und D. B Weiss nach der Buchvorlage von George R. R. Martin ist bombastisch ausgestattet, voller erinnerungswürdiger Figuren und filmreif inszeniert. Und auch wenn das Ende der Serie viele Fans vor den Kopf gestoßen hat, geht "Game of Thrones" als eines der größten Serien-Phänomene aller Zeiten in die Geschichte ein.

Darum gehts: Neun Adelsfamilien kämpfen um die Kontrolle über das Land Westeros, während ein alter Feind nach Jahrtausenden voller Ruhe zurückkehrt und die Menschheit vernichten will.

Westworld

Diese Science-Fiction-Westernserie von Jonathan Nolan und Lisa Joy wurde von Michael Crichtons "Westworld" (1973) inspiriert. Die Serie ist opulent inszeniert, bietet großartige Effekt und einen hervorragenden Cast. Und auch wenn die Story manchmal etwas verwirrender ist, als sie es sein müsste, lohnt sich eine Fahrt auf der "Westworld"-Achterbahn.

Darum gehts: Die Serie spielt in einem von Dr. Robert Ford (Sir Anthony Hopkins) geschaffenen Wild-West-Themenpark mit menschenähnlichen Androiden, in dem Gäste ermutigt werden, ihre Fantasien und Wünsche auszuleben.

Chernobyl

Die fünfteilige Miniserie von Craig Mazin ist ein fesselndes Historiendrama und erzählt mitreißend von der größten und tödlichsten Katastrophe der vergangenen Jahrzehnte. "Chernobyl" wurde neben zahlreichen anderen Preisen auch mit zwei Golden Globes ausgezeichnet, als beste Miniserie und für Darsteller Stellan Skarsgrad.

Darum gehts: Im April 1986 wird eine Explosion im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Sowjetunion (genauer: in der heutigen Ukraine) zu einer der schlimmsten von Menschen verursachten Katastrophen der Welt.

Watchmen

Damon Lindelof ("Lost") nimmt sich für seine Serie den Comic "Watchmen" vor, eine der besten und wegweisendsten Graphic Novels überhaupt, und liefert sozusagen eine Fortsetzung der Vorlage. Keinerlei Beachtung findet in seiner Interpretation der Kinofilm von Zack Snyder aus dem Jahr 2009.

Darum gehts: In einer alternativen Realität, in der maskierte Bürgerwehrleute als Gesetzlose behandelt werden, untersucht Detective Angela Abar das Wiederauftauchen einer rassistischen Terroristengruppe, die von dem längst verstorbenen moralischen Absolutisten Rorschach inspiriert wurde.

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