News-Update Hausverbot für Babys und Kleinkinder in Hamburger Café

Michael | Männersache 15.03.2019

Schluss mit lustig! Zumindest in diesem Etablissement. Im Café "moki's goodies" in Hamburg sind kleine Schreihälse und sonstige Unruhestifter nicht erwünscht.

Weinendes Kleinkind in Restaurant
Keine kleinen Gäste in Hamburger Café Foto:  iStock / Juanmonino
 

Hier haben ganz junge Menschen Hausverbot

Wir müssen leider draußen bleiben: Was ansonsten eigentlich Hunde betrifft, deren gedruckte Form traurig vom Verbotsschild in die Welt hinausschaut, ist in vorliegendem Fall auf Babys und Kinder unter sechs Jahren gemünzt.

Monika Ertl, die Besitzerin des Cafés ist sich sicher, dass sie mit ihrer Einstellung richtig liegt, schließlich habe sie ihr Unternehmen nicht als "spendenfinanziertes demokratisches Mutter-Kind-Projekt" aufgezogen.

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Protest der Helikopter-Fraktion

Wie zu erwarten, regt sich gegen dieses Verbot deutlicher Widerstand. Das bringt die Café-Betreiberin jedoch nicht von ihrer Regel ab.

Auf Instagram wehrt sie sich gegen die Vorwürfe der Suppermuttis und Helikopter-Eltern, unter anderem mit dem Hinweis darauf, dass sie ein klares Konzept für ihr Ladenlokal und in selbiges auch ihr eigenes Geld gesteckt hat.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Jetz mal ehrlich - es reicht. Liebe Supermuttis, ich finde es ist an der Zeit, die Verhältnismäßigkeit dessen, was Ihr hier seit einigen Tagen im Netz veranstaltet, ernsthaft in Frage zu stellen. Ich habe ein Restaurantkonzept, das Euch nicht gefällt und das ist einigen als Anlass genug für einen Shitstorm vom feinsten. Ohne dass auch nur eine einzige von Euch vorher das persönliche Gespräch gesucht hätte, verurteilt Ihr mit heiligem Eifer mein Unternehmen mit erstaunlicher verbaler Aufrüstung und Feindseligkeit. Überträgt man die Situation mal gedanklich von Muttis im Internet zu Schülern auf dem Pausenhof, dann wäre die Bezeichnung glasklar „Mobbing“. Ich wünsche Euren sicher ganz wundervollen Kindern sehr, dass sie so etwas nie erleben müssen. Ich bin erwachsen und habe ein breites Kreuz und eine hohe Frustrationstoleranz, ohne die könnte ich meinen Job gar nicht machen. Und ich möchte gerne mal ein paar Sachen klarstellen. Erstens: Überraschung Überraschung - auch ich bin Mutter. Kenne mich also durchaus im Thema aus. Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen, habe eine großartige Tochter, ein sehr süßes Patenkind und Nichten und Neffen. Kinderfeindlichkeit zu unterstellen ist also schonmal Blödsinn. Zweitens: Das moki’s goodies ist kein spendenfinanziertes demokratisches Mutter-Kind-Projekt, sondern ein Restaurant für das ich mir ein Konzept überlegt und in das ich mein privates Geld investiert habe. Weil ich meine eigenen Entscheidungen treffen möchte ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen. (...)

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Darüber hinaus erhält Ertl auch Zuspruch, vor allem mit dem Hinweis darauf, dass ein Jeder doch frei entscheiden könne, wo er sich mit wem aufhalten möchte.

Schon letztes Jahr ging das Restaurant "Omas Küche" auf der Insel Rügen einen ähnlichen Weg. Hier wurde die Altersgrenze allerdings bei 14 Jahren gezogen.

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