News-Update

Hausdurchsuchung bei HSV-Star Bakéry Jatta

Der HSV kommt einfach nicht zur Ruhe. Neuester Nackenschlag: Es gab eine Hausdurchsuchung bei einem seiner Stammspieler.

Bakery Jatta
HSV-Spieler Bakery Jatta Foto: Getty Images / TF-Images

Nur noch Negativ-Schlagzeilen

Wenn es beim HSV regnet, dann schüttet es. Aufstieg mal wieder verpasst, Sponsoren laufen davon und jetzt auch noch das: Beim Spieler Bakéry Jatta hat es eine Hausdurchsuchung gegeben.

Das ist kein Hamburger "Schietwedder" mehr, das ist schon eine Sintflut biblischen Ausmaßes.

Wer ist Bakery Jatta?

Hintergrund: Bakéry Jatta ist gar nicht der 22-jährige Bakéry Jatta, sondern vielmehr der 24-jährige Bakary Daffeh. Seine Papiere sind gefälscht, sein Aufenthaltsrecht in Deutschland damit, gelinde gesagt, zweifelhaft.

Vor allem die Bild-Zeitung hat sich auf diesen Fall eingeschossen und schon diverse Artikel darüber veröffentlicht. Im neuesten berichtet sie nun über die Hausdurchsuchung bei Jatta/Daffeh, die morgens um 9:20 Uhr begann und bis 11 Uhr dauerte.

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Potenzieller Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz

Die Beamten stellten in Jattas/Daffehs Wohnung elektronische Datenträger sicher, die nun auf Hinweise ausgewertet werden. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich wie folgt dazu:

„Dem Beschuldigten wird ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz vorgeworfen. Es besteht der Verdacht, dass er unrichtige Angaben gemacht haben könnte, um einen Aufenthaltstitel zu erhalten. Bislang gibt es nur einen konkretisierten Anfangsverdacht, die Durchsuchung dient der weiteren Aufklärung.“
Nana Frombach, Sprecherin der Staatsanwaltschaft

Rückendeckung vom HSV

Jattas/Daffehs Anwalt erklärte, er werde Akteneinsicht beantragen und sich dann zu gegebener Zeit zum Sachverhalt äußern. Vom HSV bekommt der Spieler nach wie vor Rückendeckung:

„Wir vertrauen weiterhin auf die behördlichen Entscheidungen, die die Identität unseres Spielers Bakéry Jatta bestätigt haben. Wir werden unserem Spieler auch weiterhin zur Seite stehen.“
Statement des HSV

Und Jatta selbst? Der spricht von einer Hexenjagd, die gegen ihn im Gange sei. Inwieweit dies zutrifft, oder Jatta eben doch Daffeh ist, wird sich nun wahrscheinlich offenbaren.

Für den HSV ist schon der Verdacht eine weitere Hiobsbotschaft, die er wegstecken muss. Aber im Verarbeiten von Hiobsbotschaften hat ja aktuell ohnehin niemand mehr Erfahrung als der ehemals große Hamburger Sportverein.