Smartphones orten Handy orten: Die besten Ortungs-Apps

Michael | Männersache 19.11.2018

Handy orten leichtgemacht – diversen Apps sei Dank. Wer sein Smartphone schon einmal verlegt hat, weiß diesen Service zu schätzen. Es gibt noch mehr sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten. Was aber im Vorfeld bereits dafür eingerichtet werden muss und vor allem auch wie, verraten wir hier.

Handy-Ortung
Foto:  iStock / chombosan

Wer sein Handy orten möchte, kann dies über diverse Geräte und Apps tun, eins jedoch muss im Vorfeld unbedingt erfolgen bevor das Handy verlegt wird: Die Ortungssuche muss eingeschaltet werden/sein.

Beim iPhone geht das folgendermaßen: Einstellungen > Apple-ID  > iCloud > iCloud-Backup > Ein. Wer sich fragt, wo "Apple-ID" steckt: Das ist das größere Feld mit Foto ganz oben in den Einstellungen.

Nachdem das iPhone jetzt korrekt konfiguriert wurde, kann es losgehen mit der Ortung.

 

Handy orten mit den besten Ortungs-Apps

iPhone orten

Die erste App ist Teil des Apple iCloud-Pakets mit dem Namen Freunde suchen. Mit ihr können sich Personen gegenseitig orten und somit besser an einem bestimmten Ort verabreden.

Vorher müssen die Personen allerdings zugestimmt haben, dass sie Standort-Daten austauschen. Dies passiert entweder über einen definierten Zeitraum oder durchgängig. Besorgte Eltern können so auch den Weg ihrer Kinder verfolgen.

Handy orten
Handy orten: So einfach geht‘s

Und auch ein verloren gegangenes Handy kann auf diese Weise aufgespürt werden. Alles, was der Unglücksrabe benötigt, ist ein Freund mit dem er seine Standort-Daten getauscht hat. Achtung: Damit diese App funktioniert, muss mindestens iOS 11.0 auf dem Endgerät installiert sein.

Alternativ kann man auf die kostenlose App Glympse zurückgreifen. Die erledigt den gleichen Job, gibt sich in der aktuellen Version 3.31 aber schon mit iOS 9.0 zufrieden.

Auch Apps, die ganz bewusst zur Kontrolle von Kindern programmiert wurden, eigenen sich zum Auffinden eines verlegten oder gestohlenen Smartphones. Verschiedene Apps wie beispielsweise Family Time oder Kid Tracker können so eingerichtet werden, dass die auf dem eigenen, verlegte Handy installierte App über einen Webdienst gefunden werden kann.

Einige dieser Apps können sogar in den Stealth-Modus gehen, das heißt, sie erscheinen nicht als App auf dem Handy-Display. Wichtig: Diese Art Apps müssen immer aktiviert im Hintergrund laufen, um angefunkt zu werden. Das kann die Batterieleitung beeinflussen.

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Und: Zumeist kosten diese familientauglichen Apps etwas, entweder einen einmaligen Betrag oder einen jährlichen Beitrag. Damit eignen sie sich also tatsächlich eher für Eltern oder Personen, die dauerhafte Überwachung wünschen.

Android-Handys orten

Eine der bekanntesten Tracking Apps für Googles Android-System ist Where’s my Droid. Sie nutzt GPS, um den Standort des verlorenen oder gestohlenen Handys aufzuspüren.

Auch können sie sich eine SMS mit dem aktuellen Standort auf ihr Zweithandy schicken lassen, falls der Akku des eigentlichen Handys einen kritischen Wert unterschritten hat.

Man wird ebenfalls informiert, wenn jemand auf dem verlorenen Smartphone einen SIM-Karten-Wechsel vornehmen will.

Ebenfalls gut geeignet, um ein verlegtes oder verlorenes Handy zu orten, ist die App Finde Handy. Auch diese App bedient sich des GPS-Trackings und sendet die Daten an ein autorisiertes Zweithandy.

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Verstecken lässt sich diese App auf dem Zielgerät nicht, sie eignet sich also nicht zur Überwachung von Kindern oder ähnlichen Vorhaben. Finde Handy ist eine einfach App, die aber genau das macht, was ihr Name suggeriert – und dies zuverlässig.

Wer neben der Ortung auch noch Wert auf einen Virenschutz liegt, sollte sich Lookout Mobile Security anschauen und installieren. Die App sucht das eigene Endgerät nach Viren und Malware ab.

Zusätzlich kann es die Aufenthaltsdaten zur Ortung übermitteln und, als besonderer Service, ein Foto von jedem aufnehmen, der sich an dem Gerät zu schaffen macht. Dieses wir dann, zusammen mit dem aktuellen Standort per E-Mail an den eigenen Account geschickt.

In der Premium-Version (nicht kostenlos) lässt sich das betroffene Gerät außerdem aus der Ferne sperren oder komplett löschen.

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