Bella Italia Häuser für einen Euro: Darum verscherbelt Sardinien seine Immobilien

Redaktion Männersache 06.02.2018
Häuser für einen Euro: Darum verscherbelt Sardinien seine Immobilien
© iStock / SeanPavonePhoto

200 Häuser des Dorfes Ollolai auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien werden für einen Euro zum Kauf angeboten. Der vermeintlich günstige Immobiliendeal hat jedoch einen Haken.

Zahlreiche pittoreske Städtchen und Dörfer Italiens sind vor dem Aussterben bedroht. So auch Ollolai, ein kleiner Ort mit etwa 1.400 Einwohnern in der Provinz Nuoro auf Sardinien, in dem sich die Einwohnerzahl in den vergangenen 30 Jahren halbiert hat.

Die Idee mit den Ein-Euro-Häusern soll diesen retten und Ollolai neues Leben einhauchen. Das Angebot besteht bereits seit 2015 und 120 Häuser wurden an Käufer aus aller Welt veräußert, wie es in einem Bericht des STERN heißt.

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Die zweite Verkaufswelle läuft noch bis zum 7. Februar. Interessierte sollten demnach schnell handeln. Doch aufgepasst: Jeder Käufer verpflichtet sich, sein neu erworbenes Haus innerhalb von drei Jahren zu sanieren.

Das kann wiederum ein teurer Spaß werden, denn die meisten der Gebäude haben bereits damit begonnen, zu verfallen. Laut einem Bericht der Daily Mail sind Renovierungskosten in Höhe von 30.000 Euro zu erwarten.

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