Haarige Angelegenheit Dieser haarige Rücken bekam mehr Aufmerksamkeit als Kim Kardashian

Tobias | Männersache 11.01.2018
Auch ein schöner Rücken ... kann sehr behaart sein
© Instagram / kuafor_beratpolatoglu

Der türkische Barbier Berat Polatoglu aus Diyarbakır stellte ein Video auf Instagram, auf dem zu sehen ist, wie er einen Kunden mit massiver Rückenbehaarung frisiert.

Haare sind und bleiben ein Aufregerthema. Wenn Frauen sich nicht die Achseln rasieren, drehen Männer regelmäßig durch und manches weibliche Model erhielt sogar schon Morddrohungen, weil es sich nicht die Beine rasierte.

Als der türkische Barbier Polatoglu einen Kunden mit sehr starker Rückenbehaarung frisierte, erstellte er kurzerhand ein kleines Video, und postete es auf Instagram.

Dieses Video wurde mittlerweile mehr als 1,6 Millionen Mal angeschaut und bekam knapp 5.500 Kommentare. Somit bekam dieser Haarige Rücken mehr Aufmerksamkeit als die Instagram-Queen Kim Kardashian.

Doch die Reaktionen waren nicht nur positiv. In den Kommentaren wurde der behaarte Mann unter anderem mit Chewbacca von Star Wars verglichen. Dabei können Menschen mit solch starker Behaarung nichts für ihren Haarwuchs. Es handelt sich um das Krankheitsbild der Hypertrichose.

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"In Deutschland würde man es sicher als 'krankheitswertige Störung' einstufen. Etwas weniger ausgeprägt könnte es aber in der Türkei durchaus als konstitutionell ethnische Hypertrichose verstanden werden", sagte Dr. Uwe Schwichtenberg gegenüber STYLEBOOK.

Manche Menschen weisen dieses Krankheitsbild nur an einzelnen Körperteilen (z.B. Gesicht oder Rücken) auf, andere am gesamten Körper. Es ist möglich, diese Krankheit von Geburt an zu haben oder sie wird durch Medikamente wie Antidepressiva ausgelöst.

Heute gibt es zum Glück Abhilfe für solche Patienten. Dank Lasertechnik ist eine dauerhafte Epilation möglich. Dafür sind etwa 30 Sitzungen notwendig, die in ausgeprägten Fällen von Krankenkassen übernommen werden können. Man sollte sich jedoch nicht zu lange freuen, denn "dauerhaft heißt nicht lebenslang!", gibt Dr. Schwichtenberg zu bedenken.

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