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Ratgeber

Haarausfall stoppen: Die besten Mittel gegen Haarausfall

Wie kann man Haarausfall aufhalten und welche Mittel helfen wirklich gegen Haarausfall? Wir verraten es.

Albtraum Haarausfall
Wie kann man Haarausfall stoppen? iStock/ Kamonwan Wankaew

Jeder Mann verliert am Tag etwa hundert Haare, das ist normal und sollte niemanden beunruhigen. Bemerkt man aber eine ungewöhnlich große Menge an Haaren in der Bürste oder dem Duschabfluss, dann könnten das erste Anzeichen für Haarausfall sein. Wie kann man Haarausfall aufhalten und welche Mittel helfen wirklich gegen Haarausfall? Wir verraten es.

Auch wenn glatzköpfige Männer wissenschaftlich gesehen mit Erfolg und Potenz assoziiert werden, kann es einem kleinen Schock gleichkommen, wenn man die ersten Anzeichen von Haarausfall an sich bemerkt. Will Mann diesem entgegenwirken, gibt es gewisse Mittel, die helfen können.

Haarausfall stoppen: Die besten Mittel gegen Haarausfall

Gegen Kopfkahlheit versprechen viele Mittel Hilfe. Doch Stiftung Warentest liefert ein ernüchterndes Ergebnis: Bei allen freiverkäuflichen Präparaten gibt es ein Aber. Am besten hat noch der Wirkstoff Minoxidil abgeschnitten, gefolgt von Alfatradiol. Praxis Vita empfiehlt zudem mit Einschränkungen verschreibungspflichtige Medikamente mit dem Wirkstoff Finasterid.

Wirkstoff Minoxidil gegen Haarausfall

Wie der Wirkstoff Minoxidil funktioniert, ist nicht bekannt. Eine Möglichkeit könnte sein, dass die Haarwurzeln besser durchblutet werden. Wie auch immer es geschieht, Studien haben nachgewiesen, dass die Einnahme von Minoxidil den Haarwuchs verbessert.

Minoxidil verlangsamt den Haarausfall und regt gleichzeitig den Haarwuchs wieder an. Zuverlässig ist diese Methode allerdings nicht besonders: Ein ansehnliches Ergebnis ist nur bei zehn bis 20 Prozent der Behandelten erkennbar. Daten über eine Langzeitbehandlung liegen nicht vor.

Minoxidil darf bei Männern zwischen 18 und 49 Jahren angewendet werden. Nebenwirkungen können ein Jucken und Entzünden der behandelten Stelle sowie Herz- und Kreislaufprobleme sein. Treten Brustschmerzen und Schwindel auf und senkt sich der Blutdruck, sollte die Behandlung abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden.

Alfatradiol: Hormone gegen Haarausfall

Der Wirkstoff Alfatradiol (17-alpha-Estradiol) ist ein chemisch hergestelltes Östrogen in leicht veränderter Form. Alfatradiol regt die Zellen, die für die Haarproduktion verantwortlich sind, zum Wachstum an. Vor allem aber hemmt es die Produktion des Enzyms 5-alpha-Reduktase, das das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. DHT reduziert die Wachstumsphase gewisser Haarfollikel. Alfatradiol hemmt die Produktion von DHT und begünstigt somit das Wachstum der Haare.

Die Wirksamkeit dieses Wirkstoffs ist nicht ausreichend nachgewiesen. Kinder und Jugendliche sowie Schwangere und jungen Mütter sollten auf die Einnahme von Alfatradiol verzichten.

Durch den hohen Alkoholanteil im Haarwasser kann es zur Rötung und Brennen der Kopfhaut kommen. Ist das ein Dauerzustand und bilden sich zusätzlich Bläschen auf der Haut, ist das vermutlich eine allergische Reaktion. In diesem Fall die Behandlung abbrechen und einen Arzt konsultieren.

Mit Finasterid Haarausfall stoppen

Finasterid ist ein Wirkstoff, der in Arzneimitteln gegen Prostatahyperplasie, aber auch Präparaten gegen hormonell bedingten Haarausfall zu finden ist. Er wird nur Männern verschrieben, da er starke Auswirkungen auf den hormonellen Haushalt haben kann.

Finasterid verhindert die Umwandlung des Hormons Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT). DHT soll aktuellem Forschungsstand nach das Wachstum bestimmter Haarfollikel hemmen. Durch die Einnahme von Finasterid wird die Produktion von DHT reduziert, was zu einer Verlängerung der Wachstumsphase der Haarfollikel führt.

Erste sichtbare Ergebnisse sind frühestens nach drei Monaten zu erkennen. Wird die Einnahme von Finasterid unterbrochen, steigt der DHT-Spiegel und die Haare können wieder ausfallen. Studien beweisen, dass bei bis zu 90 Prozent der Probanden der Haarausfall gestoppt und bei 65 Prozent eine Verdickung des Kopfhaars ausgemacht werden konnte.

Die Nebenwirkungen aber sind keineswegs gering: So kann es zu Depressionen, Sehstörungen und sogar Impotenz kommen. Einer britischen Studie von 2009 zufolge, erhöhte die tägliche Einnahme von fünf Milligramm Finasterid das Brustkrebsrisiko. Die Dosierung von fünf Milligramm wird gegen Prostatahyperplasie angeboten. Die Tabletten gegen Haarausfall sind mit einem Milligramm Finasterid dosiert.

Im Handel erhältlichen Shampoos gegen Haarausfall

Im Handel befinden sich unzählige Haarpflegeprodukte, die volleres Haar oder das Ende des Haarausfalls versprechen. Die darin enthaltenen Wirkstoffe regen die Durchblutung der Kopfhaut an und versorgen die Haarwurzeln mit Nähstoffen. Die Haarwurzeln und somit auch das Haar verankern sich dadurch fester in der Kopfhaut, so zumindest die Werbeversprechen vieler Anbieter.

So enthalten Shampoos, die gegen Haarausfall helfen sollen, beispielweise Coffein, Pantothensäure, Saba- oder Thymusextrakt. Sabalextrakt ist vermutlich zudem in der Lage, die 5-alpha-Reduktase zu hemmen, sodass kein DHT gebildet wird.

Weitere Inhaltsstoffe sind Extrakte aus Brennnessel, Ginseng, Guarana, Klettenwurzeln, Tigergras und weiteres. 

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