Reise-Update

Urlaub in Gstaad: Diese Sehenswürdigkeiten muss man gesehen haben

Einmal urlauben wie Bernie Ecclestone, Roger Moore und Co.? Dann ist der Promi-Ski-Ort Gstaad in der Schweiz vielleicht genau das Richtige!

Gstaad im Winter
Gstaad ist immer eine Reise wert - nicht nur im Winter Foto: Destination Gstaad / Melanie Uhkoetter

Gstaad gehört zu den feinsten Skigebieten der Welt - wer hier in einem der exklusiven Chalets oder einem der zahlreichen Luxushotels residiert, hat zumeist das nötige Kleingeld und gehört nicht selten zur überschaubaren Riege absoluter Weltstars. Die nämlich lieben den Mix aus abgeschiedener Alpenromantik und internationalem Jetset-Flair.

Bernie Ecclestone besitzt hier das berühmt-berüchtigte Hotel "Olden" im Zentrum des historischen Ortskerns, in dem natürlich zahlreiche Formel-1-Fahrer Gäste sind. Seinerzeit feierten dort Roger Moore und Liz Taylor legendäre Partys. Und auch heute zieht es Weltstars nach Gstaad. Besonders beliebt: Das "GreenGo" im Luxushotel Palace. In dem Edelclub feiern die Victoria Beckhams und Madonnas dieser Welt.

Gstaad Sehenswürdigkeiten: Tipps für jeden Geldbeutel

Die 7.000 Einwohner - übrigens zählt Gstaad ungefähr dieselbe Anzahl Kühe - hüllen sich über die nicht selten ausschweifenden Partys der High-Society in vielsagendes Schweigen. Man kennt sich eben. Denn viele der weltberühmten Gäste kommen gern und regelmäßig wieder, einige lassen sich sogar häuslich nieder. Zumindest so häuslich wie es für einen Superstar eben geht. In Form einer Zweit-, Dritt- oder Viertimmobilie. Gebaut wird nach unten.

Denn strenge Vorschriften in Gstaad erlauben ausschließlich die klassische Holzbauweise - und zumindest oberirdisch sehen die Immobilien allesamt eher mehr als weniger gleich aus. Erst unter der Erde geht‘s zur Sache, viele Stockwerke in die Tiefe und richtig ins Geld: Die Immobilienpreise in Gstaad suchen weltweit ihresgleichen. Über 20.000 Euro müssen Kaufwillige im Schnitt berappen - pro Quadratmeter.

Aber es muss ja nicht gleich eine eigene Immobilie sein. Gstaad geht auch ohne dicken Geldbeutel. Denn seien wir mal ehrlich, die schönsten Dinge kann man ohnehin nicht kaufen. Wir haben die passenden Tipps!

Besuch in der Käsegrotte - mit Fondue

Mehr als 3.000 Käselaibe – unter ihnen historische Raritäten – hat die Molkerei in der Gstaader Käse-Grotte in mehreren Etagen majestätisch platziert und raffiniert beleuchtet.

Man steigt eine steile Holztreppe in den einstigen Wasserspeicher der Gemeinde hinab und erfährt Wissenswertes über den beliebten Berner Hobelkäse AOC. Achtung: Auch im Sommer besser eine warme Jacke einpacken - unten ist's kühl.

Tipp: Der Besuch in der Käsegrotte muss vorab im Tourismusbüro gebucht werden. Und wer schon mal da ist, sollte nach einem Fonduerucksack fragen - der enthält alles, was man für ein Fondue draußen in der Natur benötigt.

Und mal ehrlich: Gibt's was Schöneres als das Traditionsgericht der Schweiz vor Ort an einem der zahllosen Traumplätze rund um Gstaad genießen zu können?

Bummel durch historische Chaletdörfer

Insgesamt zehn Chaletdörfer bilden zusammen die Destination Gstaad.

Eins der schönsten befindet sich direkt im verkehrsfreien Zentrum von Gstaad. Dort reihen sich Restaurants, Geschäfte, Hotels und Bars aneinander. Die vielen umliegenden Freizeitgebiete sind von drei Bergbahnen erschlossen.

Peak Walk auf dem Glacier 3000

Glacier 3000 nennt sich die moderne Bergstation des Schweizer Stararchitekten Mario Botta. Dort in etwa 3.000 Metern Höhe befindet sich die vielleicht spektakulärste Hängebrücke der Welt.

Der Peak Walk führt von Bergspitze zu Bergspitze. Auch geil: eine Fahrt mit der höchstgelegenen Rodelbahn der Welt.

Wandertour Lauenensee & Arnensee

Ein bisschen Abseits vom Trubel des Ortskerns, liegt das neugestaltete Hotel Alpenland. Der perfekte Ausgangspunkt für eine der vielleicht schönsten Wanderroute diesseits und jenseits der Schweizer Alpen - nämlich zum und rund um den Lauenensee.

Ein außergewöhnliches Highlight neben der einmaligen Landschaft ist wohl der ein oder andere Kühlschrank der einem am Wegesrand begegnen kann. Darin verbergen sich kulinarische Schätze der Region (Käse, Eier, Wurst & Co.) - direkt vom Erzeuger. Bezahlt wird hier auf Vertrauensbasis.

Und wer von Seen-Romantik nicht genug bekommen kann, dem empfehlen wir einen Abstecher an den Arnensee. Ganz besonders im Herbst, nach dem ersten Frost, wenn die Blätter an den Bäumen rund um den See ihr Farbenspiel präsentieren. Nicht von ungefähr wird die Gegend rund um den See "Klein Kanada" genannt.

Tipp: Angel einpacken. Der Arnensee ist ein hervorragendes Salmonidengewässer!