Gegen "Krawall-Texte" Wegen Frei.Wild & Co.: Grünen-Politikerin will Konzerte zensieren

Tobias | Männersache 24.01.2018

Wegen eines Konzertes der Band Frei.Wild, stellten die Grünen in der Bremer Stadtbürgerschaft den Antrag, künftig solche Konzerte unterbinden zu können.

Grünen Politikerin Wargalla will Frei.Wild verbieten
Foto:  Twitter / KaiWargalla; gettyimages / Sean Gallup

Die 33-jährige Queer-Vegan-Aktivistin Kai Wargalla würde "Rechtsrock" gerne in Bremen verbieten, da er der Nährboden für die Radikalisierung der Nazis sei. "Ich finde, dass Frei.Wild in ihren Songtexten Grenzen überschreitet. Es geht uns nicht um ein generelles Verbot.

Doch man muss sich im Einzelfall angucken, welche Bands man auftreten lässt", sagte sie gegenüber der Bild. Auch Xavier Naidoo wird von den Grünen kritisch betrachtet, da dieser durch einen skurrilen Auftritt bei sogenannten Reichbürgern von sich Reden machte.

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Mit diesem Vorstoß würden die Grünen weit in geltende Kunstfreit eingreifen, die in Deutschland gilt. Darum lehnte man bei CDU und SPD diesen Vorschlag mit Kopfschütteln ab.

Es wurde weiter diskutiert, dass die Möglichkeit bestünde, die Künstler eine Neutralitäts-Vereinbarung unterschreiben zu lassen, wie es auch in anderen Städten gehandhabt wird. Denn die ÖVB-Arena in Bremen sei ebenfalls zur Neutralität verpflichtet. "Das wäre zumindest ein erster Schritt", sagte Grünen-Politikerin Wargalla.

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