Superlative Größter Drogenfund in Kolumbien: Zwölf Tonnen Kokain sichergestellt

Tobias | Männersache 10.11.2017

In Kolumbien wurde die größte Menge an Kokain in der Geschichte des Landes sichergestellt. Verantwortlich dafür zeichnet das Kartell "Clan del Golfo".

Größter Drogenfund in Kolumbien
© gettyimages/RAUL ARBOLEDA

Polizei und Militär arbeiteten zusammen, als sie die 12 Tonnen Kokain im Wert von etwa 360 Millionen Dollar beschlagnahmten. Die Drogen wurden in vier Fincas unter der Erde gefunden, die dem Kartell "Clan del Golfo" gehören. Beim Zugriff wurden die Gebäude sogar aus der Luft attackiert.

Der Kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos sagte laut RTL aktuell, der Einsatz sei der "größte Schlag der Geschichte". Bei den umfangreichen Ermittlungen war auch der Geheimdienst mit etwa 100 Mitarbeitern beteiligt.

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Die Spur der Ermittlungen führt zum Drogenboss Dairo Úsuga, der auch unter dem Namen "Otoniel" bekannt ist. Úsuga wollte die Drogen an verschiedene Händlerringe verteilen. Er ist der meistgesuchte Verbrecher Kolumbiens und wird als der "neue Pablo Escobar" gehandelt.

Pablo Escobar wurde in den 70er und 80er Jahren mit Dorgenschmuggel zu einem der reichsten Menschen der Welt, bis er im Jahr 1993 von der kolumbianischen National-Polizei erschossen wurde.

RTL aktuell berichtet, dass in Kolumbien pro Jahr etwa 900 Tonnen Kokain produziert werden. Allein in Europa wird die Droge zu einem Gegenwert von sechs Milliarden Euro abgesetzt.

Wir stehen auf Rekorde und suchen ständig nach den Größten und Längsten, aber auch Kleinsten und Kürzesten. Alle unsere Funde gibt es auf unserer Superlativ-Übersichtsseite.

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