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Tierquälerei

Griechenland: Fette Touristen dürfen keine Esel mehr reiten

Auf dem Esel mal eine Runde um das Strandhotel reiten, das gehörte für viele Griechenland-Urlauber zum Muss. Aber damit könnte jetzt Schluss sein – zumindest für die wohlgenährten Touris.

Fette Touristen schaden Eseln
Fette Touristen schaden Eseln Foto: Facebook / Help the Sanorini Donkeys

Das griechische Landwirtschaftsministerium nimmt die Zügel in die Hand und verabschiedet der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge ein neues Gesetz. Demnach dürfen Touristen, die mehr als 100 Kilogramm wiegen, nicht mehr Eselreiten.

Tierschützer kritisieren schon lange die schlimmen Bedingungen, unter denen die Maultiere in der sengenden Hitze Griechenlands arbeiten müssen. Vor allem in der Touristensaison müssten die Tiere oft sieben Tage in der Woche arbeiten, ohne Wasser oder Pause. Eine massive 100 Kilo Plus Last zusätzlich auf dem Rücken würden die Esel nicht nur stressen, sondern auch Rückenschmerzen verursachen.

Die neue Regelung besagt, dass "pferdeähnlichen Tiere" in einem guten gesundheitlichen Zustand sein müssen, um als Arbeitstiere eingesetzt zu werden. Darüber hinaus müssen ihnen ausreichend Wasser und Futter gegeben werden und sie dürfen keine Last tragen, die 100 Kilo oder ein Fünftel ihres Körpergewichts übersteigt.

Ob sich die Touristen und vor allem die Betreiber und Eseltour-Anbieter an die Vorgaben auch tatsächlich halten werden, bleibt abzuwarten.