News-Update

Greta Thunberg mit dramatischem Appell

Die Klimaschutzaktivistin macht auf die beunruhigenden Hitzerekorde in der Arktis aufmerksam.

Greta Thunberg
Setzt sich unermüdlich ein im Kampf gegen den Klimawandel: Greta Thunberg Foto: imago images / Reporters

Andauernde Hitzewelle

Mit Temperaturen von über 30 Grad Celcius ist es in Sibirien seit Monaten viel zu warm. Temperaturschwankungen sind in der Arktis keine Seltenheit, aber die aktuelle Hitzewelle beunruhigt vor allem ob ihrer Dauer.

Die Folge: Der Permafrostboden taut auf, wodurch einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge langfristig große Mengen des Klimagases Methan freigesetzt werden könnten.

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Thunberg mit klaren Worten

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg greift die Hitzewelle in der Arktis in einem neuen Instagram-Post auf, mit dem sie erneut eindrücklich vor den Folgen der Erderwärmung durch den Klimawandel warnt.

Anhand eines anschaulichen Bildes weist sie darauf hin, dass im sibirischen Werchojansk nördlich des Polarkreises letzte Woche 38 Grad gemessen wurden. "Je länger die Klimakrise ignoriert oder heruntergespielt wird, desto länger werden die Menschen unwissend sein", schreibt Thunberg u. a. dazu.

Hier kannst du dir den Post anschauen:

Kritik an der Politik

Zum Abschluss ihres Statements kritisiert Thunberg die Politiker bzw. deren Stillhalten in Sachen Klimaschutz. Ihrem Instagram-Account folgen 10,4 Millionen Menschen aus der ganzen Welt.

Die mittlerweile 17-Jährige legte mit ihren selbst initiierten "Schulstreiks für das Klima" den Grundstein für die globale "Fridays for Future"-Bewegung. 2019 erhielt sie für ihren Einsatz den Alternativen Nobelpreis.