Stars-Update

Greta Thunberg: Jetzt wird sie Chefredakteurin

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg übernimmt die Chefredaktion einer Zeitung in ihrem Heimatland.

Greta Thunberg mit Mund-Nasen-Schutz
Wünscht sich eine andere Berichterstattung über die Klimakrise: Greta Thunberg Foto: imago images / Bildbyran

Greta Thunberg wird Chefredakteurin

Immer wieder hat sich die schwedische Klimaaktivistin und "Fridays for Future"-Gründerin Greta Thunberg öffentlich darüber beschwert, dass die Klimakrise in den Medien nicht genug Aufmerksamkeit erhält und nicht ernst genug behandelt wird.

Nun gibt ihr eine Tageszeitung aus Stockholm die Chance, für einen Tag Chefredakteurin zu sein und die Entscheidungen bezüglich der Berichterstattung maßgeblich mitzugestalten.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Medien in der Kritik

Dagens Nyheter heißt die überregionale Zeitung, die sich wie viele andere Medien der Kritik ausgesetzt sah, sie würden die Klimakrise nicht ihrer Dringlichkeit entsprechend gewichten.

Chefredakteur Peter Wolodarski reagierte darauf, in dem er Greta Thunberg anschrieb und eine Zusammenarbeit anbot. Die Klimaaktivistin sagte zu. Ihre Hoffnung ist es, die Medien in ihrer Berichterstattung nachhaltig beeinflussen zu können.

Offene Dokumentation

Wann genau Thunberg das Zepter der Chefredaktion übernimmt, ist noch unklar. Im Dezember soll die Aktion stattfinden und für eine Tagesausgabe von Dagens Nyheter gelten – so viel ist bekannt.

Wir werden es sicher mitbekommen, denn beide Parteien haben sich einem Bericht des Münchner Merkur zufolge vorgenommen, ausführlich und offen über die Zusammenarbeit zu berichten.