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Reise-Update

Goldrausch im Midland Bank-Hotel

Speisen zwischen Bankschaltern, feiern im Tresorraum und in einem Pool schwimmen gehen, in dem einst Goldbarren gelagert wurden. Bei Geld ist gut wohnen – ein Sprichwort, das bei diesem Hotel absolut zutrifft.

Goldrausch im Midland Bank-Hotel
Goldrausch im Midland Bank-Hotel Goldrausch im Midland Bank-Hotel (1/7) The Ned
Goldrausch im Midland Bank-Hotel
Goldrausch im Midland Bank-Hotel Goldrausch im Midland Bank-Hotel (2/7) The Ned
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Goldrausch im Midland Bank-Hotel Goldrausch im Midland Bank-Hotel (3/7) The Ned
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Goldrausch im Midland Bank-Hotel Goldrausch im Midland Bank-Hotel (4/7) The Ned
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Goldrausch im Midland Bank-Hotel Goldrausch im Midland Bank-Hotel (6/7) The Ned
Goldrausch im Midland Bank-Hotel
Goldrausch im Midland Bank-Hotel Goldrausch im Midland Bank-Hotel (7/7) The Ned

Ehemalige Bank wird zu edlem Hotel

Die langen Beine lasziv in die Luft gereckt reizen Showgirls mit weißen Federfächern, der Champagner schäumt im Überfluss ... und mittendrin ein performender Gary Barlow – das Hotel The Ned wurde mit einem Knall eröffnet.

Die Tanzdamen – "The Gatsby Girls" – sind nicht das Einzige, das an diesem Abend im ehemaligen Gebäude der Midland Bank an die rauschenden Partys des großen Gatsby erinnert.

Nichts anderes hat man von Nick Jones erwartet. Er ist zurück. Vor über 20 Jahren gründete er hier in London das erste Soho House im gleichnamigen Stadtteil. Mit dem Ziel, Menschen aus der Kunst- und Medien-industrie zu vernetzen.

Allerdings nicht so angestaubt wie in den Altherrenclubs, kein "Mein Haus, meine Yacht, mein Geldbündel"--Schwanzvergleich. Lässig soll es sein.

The Ned: Kultiviertheit, Glanz und Glamour

So wie er selbst, der gern die ganze Nacht feiert und am liebsten leger gekleidet durch die Hallen schlendert. Mittlerweile besitzt er fast 20 Soho-Privatclubs auf der ganzen Welt verstreut. Mit dem The Ned kehrt er zu den Wurzeln zurück.

Geografisch zumindest. Denn vom Konzept her ist dieses Projekt anders, größer und im Gegensatz zum Soho House für jedermann gedacht. Was die Tanzdamen mit ihrem Slogan "Wir bringen dich zurück in eine Welt voller Kultiviertheit, Glanz und Glamour.

Zurück in die 20er-Jahre", versprechen, vollendet die Einrichtung. Design der 1920er- und 1930er-Jahre, reich gemusterte Möbel und sorgfältig ausgewählte Vintagestücke. Zehn Meter hohe Decken von smaragdgrünen Säulen getragen, samtplüschiges Interieur.

Frivol, sexy irgendwie. Einziger Wehrmutstropfen: Die Damen sind nicht Teil des Hotelpersonals, sondern waren lediglich für die Eröffnung geladen. Schade, sehr schade.

Unten im Bauch des Hotels, wo einst Juwelen, Bargeld und geheime Dokumente lagerten, verbirgt sich heute das eigentliche Highlight:

Hinter der Tresortür liegt die Cocktailbar

"Hinter einer 20 Tonnen schweren und zwei Meter breiten Tresortür befindet sich eine rund um die Uhr geöffnete Cocktaillounge mit 3.800 Original-Safes", sagt Jenny Harris, Leiterin der Kommunikationsabteilung von The Ned.

Dort, zwischen den Schließfächern aus gebürstetem Stahl, schallen abends Livemusik und DJ-Sets. Ein Martini sei das passende Getränk, das in dieser samtigen, unterirdischen Höhle genossen werden sollte, sagte Jones einmal.

Als er das denkmalgeschützte Gebäude zum ersten Mal sah, das 1924 von Stararchitekt Sir Edwin "Ned" Lutyens entworfen wurde, wusste er sofort, dass er etwas daraus kreieren wollte.

Gemeinsam mit dem amerikanischen Milliardär Ron Burkle als Hauptinvestor und Andrew Zobler, CEO der Seydell-Gruppe, ging er das Mammut-Projekt an.

Das Layout immer bestimmt von der Vergangenheit des Gebäudes. So mussten zum Beispiel die Bankschalter an Ort und Stelle bleiben, was bei der Innenarchitektur Ideenreichtum erforderte, heute aber außergewöhnliche Akzente setzt.

Entstanden sind 252 Räume, aufgesplittet in verschiedenen Preiskategorien mit unterschiedlichen Design- und Farb-schemata. Wenn du – von der Atmosphäre inspiriert – mit deiner Partnerin das Bett nicht mehr verlassen willst, kannst du das "In Bed with Ned"--Programm buchen.

Die Lobby misst 3000 Quadratmeter

Diskret wird dafür gesorgt, dass ihr hinter euren gemieteten vier Wänden bekommt, wonach euch der Sinn steht: eine Massage, ein Drei-Gänge-Menü per Zimmerservice und Frühstück in den Federn.

Für alle anderen befinden sich inmitten der 3.000 Quadratmeter großen ehemaligen Bankhalle mehrere Restaurants, in denen Speisen aus aller Welt serviert werden.

Einen Hauch von Soho-Feeling findet man in Trakten, die nur Mitgliedern und Hotelgästen zur Verfügung stehen, wie der -Souterrain-Indoorpool, in dem die Goldbarren gelagert wurden, verschiedene Spas, ein marokkanisches Hamam, ein Gentlemen’s Barbershop sowie der Außenpool auf der Dachterrasse. Zugang zu allen Bereichen nur für Gäste ab 18 Jahren.

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